http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_57_1928/0313
MAX FELDBAUER. SCHIMMEL-GESPANN
Künstlerbund-Ausstellung, Hannover
KUNSTLERBUND-AUSSTELLUNG IM KUNSTVEREIN
HANNOVER
Der deutsche Künsllerbund feiert sein fünfundzwanzigjähriges
Bestehen mit einer Ausstellung
in Hannover, die zugleich als die
sechsundneunzigste „Große Kunstausstellung"
des Hannoverschen Kunstvereins gilt. In dieser
Gemeinsamkeit am Werk ist verdiente Anerkennung
ausgedrückt für das seit einigen Jahren
wieder rege und stetig betätigte Streben der
hannoverschen Kunstfreunde, den alten guten
Ruf der Kunststadt Hannover neu und gegenwärtig
zu bewähren.
Neben der durch die Uberfülle des Angebots
bedingten Strenge der Auswahl sind dem
Niveau der Schau auch die sechs Preise zugute
gekommen, die hier ausgeteilt werden sollten:
neben dem Villa-Romana-Preise des Künstlerbundes
ein Preis des Hannoverschen Kunstvereins
und vier von bedeutenden hannoverschen
Firmen gestiftete Preise, jeder in Höhe von
2000 Mark. Der von der Gesamtjury zu vergebende
Villa-Romana-Preis fiel an den Bildhauer
Gerhard Mareks-Halle für seine Gruppe
„Frau und Mädchen". Die übrigen Preise wurden
unter den Bewerbern folgendermaßen verteilt
: den Preis des Kunstvereins erhielt Jul.
H. Bissier-Freiburg i. Br. für sein „Stilleben", den
Preis der Continental-Caoutchouc und Gutta-
Percha Compagnie Otto Gleichmann-Hannover
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