Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 57. Band.1928
Seite: 328
(PDF, 100 MB)
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bet, Meditation und Verbindung der Seele mit
dem Unendlichen.

Es wäre falsch zu glauben, daß diese Beherrschung
der Form und Gestalt durch den Gedanken
, Unfruchtbarkeit oder Lähmung des
künstlerischen Schaffens bewirke und bedeute.
Tatsächlich haben die vedischen Gedanken die
Kunst von ganz Asien gebildet, wenn sich auch
später in China, Persien, Arabien andere Gedankenzentren
formten; vielmehr gibt solche

Gesetzesmäßigkeit und gedankliche Bestimmung
, wahrende Kraft und Tiefe, die vor Verworrenheit
und Zerfall bewahrt.
W enn heute unser Auge mit neuem Erkennen
dieser fernen, stillen Welt zugewandt ist, so mag
dies daher rühren, daß in soJcbem Transzendentalismus
, solchem Uberschauen der Dinge
der greifbaren Wirklicheit eine Bereicherung
künstlerischen Schaffens liegt, deren wir heute
ungeheuer bedürfen. Eva Krzysanowska

WILHELM LAGHNIT. MADCHENAKT

Ausstellung Düsseldorf

328


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