http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_58_1928/0219
VENINI & GIE., MURANO (VENEDIG). HOHES KELCHGLAS
obwohl sie ihn zu beachten immer gezwungen
sein wird, bis zur Groteske — ab, die andere
stellt sich radikal auf den Zweckstandpunkt
und leugnet alle höhere Eigenbedeutsamkeit
des Bauwerks. Die historische Situation entscheidet
jeweils, welchen Standpunkt die Alten,
welchen die Jungen einnehmen.
In die heutige Situation spielt diese Alternative
herein. Es sei erlaubt, sie hier etwas vorläufig
als Generationsunterschied zu fixieren. Nachwirkungen
der „Stilarchitektur" des 19. Jahrhunderts
lassen diesmal die Alten streng am
Kunstcharakter der Architektur festhalten, dem
sich aller Zweck als sekundär zu fügen habe.
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