Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 58. Band.1928
Seite: 237
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TAPETEN DER SALUBRA A.-G., GRENZACH, BADEN

TEKKO- UND SALUBRA-TAPETEN

Tapeten können den verschiedensten Zwecken
dienen. Früher haben sie, in entsprechenden
„Dessins", oft die Tapisserie, aus der sie entstanden
sind, ersetzt oder vielmehr vorgetäuscht, und
häufig auch ihren vornehmsten Vorläufer, den
Gobelin. Leute, die weniger Geschmack als
Prunkbedürfnis haben, lieben das immernoch.
In den meisten Fällen aber ist die Tapete heute
Abschluß und Hintergrund, die natürliche Folie
für Möbel, die zu ihnen in Beziehung gebracht
werden, und für Bilder, sofern man solche
noch aufhängen mag. Wir wollen freilich
hoffen, daß dieser letztere Fall auch heute die
Regel ist. Und so muß also die Tapete darauf
ebenfalls eingestellt sein. Außerdem ist sie, was
vielleicht das Wichtigste ist, ein sehr starker

Stimmungsfaktor. Farbe und Muster einer Tapete
geben einem Raum einen ganz bestimmten
Charakter, oft mehr als Möbel, Teppiche, Vorhänge
usw. Darum ist die Wahl der richtigen
Tapete bei der Innenausstattung fast das Wichtigste
und jedenfalls das Primäre. Zu den richtigen
Tapeten, und zwar richtig in jeder möglichen
Deutung, gehören jene, die unter den
Namen Tekko und Salubra seit längerer Zeit
im Handel sind. Es gibt verschiedene Gründe
dafür, daß sie sich einer so auffallenden Bevorzugung
erfreuen. Einer davon ist ihre unbegrenzte
Haltbarkeit. Die Farben (es sind dieselben
Ölfarben, die auch die Maler verwenden)
sind vollkommen lichtecht, so daß ihnen auch
die intensivste Sonnenbestrahlung nichts scha-

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