Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 59. Band.1929
Seite: 138
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ROBERT STERL. ABEND AN DER WOLGA

ziger Jahre anders wurde, daran hat Slerl seinen
guten Anteil, besonders an der Ausbreitung
der neuen malerischen Tendenzen (1893 wurde
von C. Banzer die Sezession gegründet); wie zäh
aber die Reaktion hier war, beweist die Berufung
des sechzigjährigen E. Bracht im Jahre 1902
an die Akademie, zu einer Zeit, als Kirchner,
Schmidt-Rottluff und Heckel sich hier zur
„Brücke" zusammenschlössen. Im zwanzigsten
Jahrhundert ist von Sachsen viel Wertvolles ausgegangen
, hier begannen auch Dix, Groß und
der Bildhauer Chr. Voll; daß sich aber so viel
entwickeln konnte,ist abermals ein Mitverdienst

Sterls, der sich als ein verständnisvoller Lehrer
und Freund des Nachwuchses seit seiner Berufung
an die Akademie (1904) immer wieder
gezeigt hat.

Sterl gehört zu den sympathischsten Erscheinungen
seiner Generation. Zurückgezogen, fast
scheu lebt er abseits vom Betrieb, dabei immer
auf dem qui vive, über alles bestens orientiert,
empfänglich für die treibenden Kräfte der Zeit,
dabei unbeirrt und stets nach dem Gesetz, nach
dem er angetreten. Alle Problematik des Schaf-
fens wird in der Arbeit aufgegriffen und bezwungen
, nie bleibt im Resultat ein Rest unge-

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