Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 59. Band.1929
Seite: 168
(PDF, 106 MB)
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JOHANN HEINRICH FÜSSLI. DIE SÜNDE, VOM TOD VERFOLGT

zu schildern wagte, nicht minder wichtig sein
als die Eigenschaften Philipp Olto Runges für
die Geschichte der Romantik. Die Erkenntnis
der Persönlichkeit Füßlis könnte zu einer tieferen
Deutung Anlaß gehen, welche nach der
literarhistorischen Seite hin durch seine Beziehungen
zu Klopstock und dem jungen Goethe
ihr besonderes Gewicht erhält.
Denn Füßli ist ein Revolutionär nach zwei
Seiten: wie er der Kunst der Malerei eine neue
und strenge Form zu geben verlangt, die von
der Süßlichkeit der Franzosen fortstrebt, will
er auch der deutschen Sprache, die noch stammelnd
nach gehörigem Ausdruck für die mächtigen
, aus der Seele der Jugend aufsteigenden
Gefühle sucht, den Schwung der stolzen Sicherheit
bringen, der ihr besonderes Kennzeichen
dann geworden ist.

Die vortreffliche, aus vielen unbekannten Quellen
schöpfende Darstellung Arnold Federmanns
vereinigt reizvolle Uberblicke über
Kunst-, Literatur- und Kulturgeschichte mit
der wissenschaftlichen Behandlung der künstlerischen
, philosophisch-ästhetischen und dichterischen
Tätigkeit dieses vielseitigen Meisters.
Auf 72 Tafeln kommt Füßlis künstlerische
Bedeutung zum gebührenden Ausdruck.

Hermann Uhde-Bernays

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