Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 60. Band.1929
Seite: 169
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_60_1929/0213
MAX KRÜGER, BERLIN. WANDBELEUCHTUNGSKÖRPER

der künstlerischen Arbeit Krügers darin, daß
er die Gesamtform nicht als Masse entwirft,
sondern erst aus geschickt behandelten und
aufgelösten Einzelteilen sich zusammenschließen
läßt. Ferner in der Wahl von Mate-
rialen, die am Tage Lichtfänger sind, wie sie
am Abend zu -Lichtleitern werden sollen, also
in mattiertem oder poliertem Messing und
Glas. Es wird da mit einem dem guten Glasfenster
ähnlichen Geheimnis gearbeitet, wo
zwischen der Wirkung des auffallenden und
des durchscheinenden Lichtes zwar formale Gegensätze
, aber doch auch sehr intime Wechselbeziehungen
bestehen und in einem bedacht
werden müssen. So erhält ein Beleuchtungskörper
auch bei Tage seine Lichtfunktion, die
dann am Abend weniger eine Veränderung als
eine Steigerung erfährt. Also ist die formbildende
Kraft des Lichtes, die ja den Kern
ihres Wesens ausmacht, mit in Rechnung gestellt
, und das Schaffen eines Beleuchtungskünstlers
als Spezialität gewinnt seine Bedeutung
, Rechtfertigung und Notwendigkeit.
Die ständigen Beziehungen, die Max Krüger
mit den führenden Baukünstlern unterhält,
werden ihn befähigen, jedem Fortschritt einer
Wohnkultur sich anzupassen, die doch letzten
Endes darauf abzielt, aus Technik und Form
eine befriedigende Synthese zu schaffen.

Fritz Hellwag

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