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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/fickler1856/0010
nemliche Angabe enlliält das, freilich um ein Jahrhundert
jüngere, Urbar des Klosters Tennenbach, einer
Stiftung der Zäringer.2)

Schon das so eben erwähnte Urbar von Tennenbach
giebt Bezelin von Villingen den Titel gräflicher
Würde; diese Angabe wird durch eine gleichzeitige
Kaiser Urkunde bestätigt, nach welcher im Jahre 999
Kaiser Otto III. auf Bitten Herzog Hermanns von
Schwaben seinem Grafen Berhlold die Errichtung eines
Marktes mit Münze und Zöllen in Yillingen, einem
Orte des Grafen, in der von dem Grafen Ilildibald
verwalteten Grafschaft Bar gestattet.3)

Dass man aber die Grafschaft Berhlolds oder
Bezclins nicht in dem Gaue suchen dürfe, in welchem
seine Allodialbesizung Villingen lag, ist aus dem eben
angeführten Kaiserlichen Prhilegium ersichtlich.

Doch wir diu Ten nicht weit wandern, um dieselbe
zu finden.

Wir durchschreiten von Villingen in westlicher
Richtung den dunkeln Tann des Schwarzwaldes zwischen
den beiden Onellflüssen der Donau; dann eine
kurze Strecke bergan bis zur Wasserscheide dieses
Stromes und des Bheines, und mildere Lüfte wehen
uns entgegen; tief unter unsern Füssen glänzt eine
fruchtbare Ebene, besäumt von lezlerm Flusse; hier
ragen die lezlen Ausläufer des Gebirges, auf welchem


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