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wir stehen, dort der blaue Kranz der Vogesen in
dieselbe herein.

Rechts von uns ist St. Peter, der Zäringer Stiftung
', tiefer unten Freiburg, die Zäringer Stadt, unfern
die Burg, von welcher das Geschlecht den Namen
führte; — aufwärts bis zur Krümmung des Rheines
bei den Römerstädten Basilea und Augusta Raura-
corum, niederwärts bis zur Stelle, wo die Kinzig aus
den Bergen hervorströmt, ist lachendes Feld, bebaut
seit uralten Zeiten von fleissiger Menschen Hand; an
den Hügeln windet sich die Rebe hinan; die Eintönigkeit
der Ebene unterbricht der Fruehtbamn:
dieses ist der Breisgau.

„Und hier, inmitten der reichsten Besiz-
ungen des Geschlechtes stund der Grafensttil
Berhtolds von Vilingen" — würden wir schon
bei diesem Anblicke sagen, wären wir auch
nicht durch das Zeugniss der Urkunden in
unserer Annahme unterstüzt.

Wir finden nemlich in den Jahren 962, 968, 990,
993 den Breisgau unter der Verwaltung des Grafen
Pirihtilo, Pirhtilo, Birichtilo, Birchtilo, oder Birthilo, je
nachdem Laune oder orthographische Kenntniss sich
an demselben Namen versucht; in den Jahren 1004
und 1008 unter der Verwaltung Berhtolds.4)

In dem Ieztem Jahre aber treffen wir in einer


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