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Mehr als einer der unzufriedenen Grossen des
Reiches hatte sich mit ihm verbündet. Unter ilmeil
in erster Reihe Kourad von Worms, Titularherzog
von Kärnten, welcher bei der Kaiserwahl zu Kamb,
der erste, seinem Vetter Konrad die Stimme gegeben
hatte,3obgleich er selbst, als gleich naher Verwandter
des abgegangenen sächsischen Kaiserhauses, Hoffnung
auf die Krone hegen mochte. Seine Hingebung war
indessen von König Konrad nicht belohnt worden.

Staatliche Rücksichten, vorzüglich der Hinblick auf

Italien, mochten den Kaiser bewegen, das Herzogtimm

Kärnten, auf welches der "Wormser die gerechtesten

Erbansprüche hatte, da sein Vater und Grossvatcr
mit„dessen Verwaltung betraut gewesen war, dem

früher erwähnten Herzoge Adalbero, einem einheimischen
Grossen, zu belassen, der während des
Erbberechtigten Minderjährigkeit von Kaiser Heinrich II
ernannt worden war.

In seinen so schmerzlich getäuschten Hoffnungen aber
lag für Konrad Ursache genug zu seiner Erbitterung
gegen den Kaiser, ohne dass man zur Erklärung
derselben nötlrig hätte, zu bemerken, dass er als
Enkel der burgundischen Gerberga auch an lezteves
Königreich die gleichen Erbansprüche erheben konnte,
wie Ernst von Schwaben. Der Herzog voif'Lothrin-
gen, der sich ebenfalls auf die Seite der Feinde des


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