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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/fickler1856/0023
Kaisers stellte, hatte in seiner Stellung als Stiefvater
oder Stiefoheim Konrad's von Worms hinlänglichen
Grund, denselben zu unlcrsll'tzen.

Zwar war Herzog Ernst, vielleicht gerade durch
die Ahnung, dass er in Konrad von Worms einen
Nebenbuhler um seine burgundischen Ansprüche habe,
von dem Bündnisse mit diesem zurückgekommen, ja
er hatte, durch die Uebertragung der reichen Abtei
Kempten zufrieden gestellt, im Jahre 1026 sogar den
Vater nach Italien begleitet.

Bald aber kehrte er nach Deutschland zurück,
verbündele sich mit dem Grafen Weif, der vielleicht
als Sprössling des Mannsstamincs, aus welchem das
burgundische Haus hervorgegangen war, ebenfalls
an das Königreich Ansprüche erheben mochte, fiel
in Burgund ein und nöthigte dadurch den Kaiser nach
Deutschland zurückzukehren. (Juli 1027.)

Vorgefordert auf den Reichstag bei Augsburg sah
sich Emst von seinen Vasallen, mit deren Hilfe er
dem Kaiser halle trozen wollen, verlassen, und mit
Weif zur Haft gebracht, aus welcher erst nach zwei
Jahren ihn der Multer Fürbitte befreite, bis die Hingabe
an seinen Freund Wernher von Kiburg ihn zu
einem Empörungsversuch und endlich den 17. August
1030 in den Tod auf dem Schlaehlfelde nahe bei
Berhtolds Stadt Villingen trieb. —

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