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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/fickler1856/0062
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wandt, eine Stiftung an das Kloster Reichenau, welches
seinen Voreltern und seinen Brüdern die Grablege
an geheiligter Stätte gegönnt hatte. In der darüber
ausgestellten Urkunde wird erwähnt, da 3 s auch
Graf ßerhtold für seinen Grossvater, den
Oheim Eb erhards, Güter zu Wiechs imKleck-
gaue gewidmet habe 8).

Der Ort, wo dieses Gut lag, das Verhältniss zu
den Nellenburgern, welchen Berhtold in der Verwaltung
des Tliurgaues folgte, zeigen klar, dass, obschon
Berhtold nur Graf genannt ist, an einen Uf- und Pfinz-
gaugrafen nicht gedacht werden kann, sondern nur
an unsern Berhtold und jenenLandolf, welchem
er in der Verwaltung des Thurgaues
folgte, und welcher in den Einsiedler Zeitbüchern
als Berhtolds Grossvater bezeichnet
ist, freilich mit dem spätem Zusaze von Zäringen,
während er zu dem Nellenburgischen Geschlechte
zählt.'

Doch wir verschieben die Erörterung hierüber
auf den folgenden Abschnitt und gehen zu Berhtolds
Öffentlicher Wirksamkeit in dem Riesenkampfe zwischen
Kaiserkrone und Tiare über, welcher ganz Deutschland
in der zweiten Hallte des eilften Jahrhunderts
zu erschüttern begann.

Den fünften Oktober des nemlichen Jahres, in


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