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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/fickler1856/0068
schaffen, dem Erzbisehofe Adalbert von Bremen, erst
einen Theil, nachher die ganze Reichsvenvallnng und
Leitung des jungen Königs zu überlassen, so dass
dessen Charakter durch die Härte der Behandlung des
einen zur Verstocktheit, durch die allzuwillfährige
Nachgiebigkeit des andern zu schrankenloser Willkür
getrieben wurde, den beiden Eigenschaften, die nachmals
so traurigen Einfluss auf den Jüngling übten*
dass kaum die Leiden des Mannes den Charakter
läutern konnten.

Auch als Heinrich IV im Jahre_1065 mündig erklärt
und durch Vermählung mit Berhta, der Tochter
des Markgrafen von Susa aufs Neue mit Rudolf von
Rheinfelden verschwägert wurde, übten abwechselnd
Adalbert, dann Hanno und auch Rudolf14) Einfluss
auf seine EntSchliessungen.

Schon der Name des leztern Fürsten mag Bürge
dafür sein, was auch das Stillschweigen der Chronisten
andeutet, dass Berhtold dem wechselnden Intriguen-
spiele am Hofe fremd geblieben sei.

Allein das gemeinsame Streben, die Fürsiengewalt
wieder zu früherer Geltung zu bringen, die Notwendigkeit
, welche Rudolph fühlte, je mehr seine Stellung
bei dem Kaiser schwankend wurde, desto mehr der
Grossen seines Herzoglhums sich zu versiehern, näherte
endlich den Einen dem Andern.


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