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Am Rheine rüstete mancher Getreue für den bedrängten
König-: von Italien eilte noch einmal die
Kaiserin Agnes herbei, um den Sturm zu beschwören,
welcher jezt von allen Seiten gegen den Sohn ihrer
Schmerzen sich erhob. Selbst der Papst schickte seine
Gesandten, um des Königs harten Sinn zu beugen,
namentlich um dem Verbote der Simonie Heiniichs
Arm und Ansehen zu gewinnen. Wie dieser auf dem
Tage zu Nürnberg reuig Besserung versprach, wurden
auch die Sachsen zum Frieden gebracht, die Fürsten
besänftigt19).

Unter leztern war Berhtold in diesen Tagen von
schwerem häuslichen Leide betroffen worden. Er
erhielt d e Nachricht vom Tode seines Erstgebornen,
der zu Clugny zu der nemlichen Zeit verschieden war?
da der König von Bamberg hinweg seiner Mutter
entgegen eilte.

Möglich, dass der Todesfall ihn bewog, die Thei-
lung des Hausgutes für den Fall des eigenen Ablebens
aufs Neue festzustellen.

Seinem Enkel Hermann, der eben aus den Jahren
der Unmündigkeit heraustrat, gab er den markgräflichen
Titel von Verona, welchen er nach des Königs Zusicherung
auf der Harzburg mit Recht führen konnte,
und mit der Grafschaft im Breisgau jene Besizungen
die dem Hause Baden nachmals geblieben sind20).


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