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hatten. Die Schlacht wurde nach grossen Verlusten
gewonnen, namentlich waren die beiden Nellenburger,
Eberhard und Heinrich, die Verwandten Berhtolds, gefallen
; auch Diepold der Markgraf von Giengen oder
Voheburg, der Schwiegersohn des Herzogs, war unter
denen, die mit ihren Körpern das Schlachtfeld deckten.

Wer die folgenden lezten Lebensjahre Berhtold's
bedenkt, hätte ihm wol gönnen mögen, dass auch
sein Körper auf das Blachfeld hingestreckt worden
wäre, dass das siegende Heer ehrend ihm das Grabgeleite
gegeben hätte.

Es war anders beschlossen.

Der Anblick so vielen nuzlos vergossenen Blutes,
denn noch immer stunden die Sachsen unter den
Waffen, die Härte des Königs gegen diesen Volksstamm
, die Gewallthätigkeit, mit welcher er bei Sondershausen
ihre Gesandten gefangen nahm und in
alle Länder schleppen Hess, wirkten so mächtig auf
Rudolph und Berhtold, dass sie dem Kaiser ihre Waffen
zu einem neuen Kriegszuge versagten. Namentlich
musste die leztere That Heinrichs den Fürsten des
Reiches zeigen, dass bei solchem Verfahren auch sie
schuz- und rechtlos seien. Hatte doch jezt der
Enkel das Lehensgesez seines Grossvaters Konrad,
wonach über jeden der Felonie Angeklagten ein
Gericht seiner Standesgenossen zu entscheiden halte,


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