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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/fickler1856/0083
zweimal standen die Heere zwischen Rhein und Neckar
— in der Nähe von Heidelberg-, wo die Würzburger
Strasse diesen FIuss überschreitet — einander gegenüber
; Unterredungen wurden angeknüpft, die zu keinem
Friedensergebnisse führten, und endlich zog Rudolph
nach Sachsen zurück. Heinrich, dessen Absicht in
Alemannien weiter .vorzudringen die Herzoge Weif
und Berhtold, vermuthlich durch Verlegung der
Schwarzwaldpässe, vereitelt hatten, gieng, wahrscheinlich
durch Ostfranken, nach Baiern, um dort den
Winter über neueStreiter zu sammeln. Diese Bewegung
nöthigle wol den Herzog Weif, sich von Berhtold
zu trennen, um im eigenen Lande zu retten, was zu
retten war, und dieser sah sich ganz allein den Angriffen
seiner Feinde vom linken Rheinufer ausgesezt.

Er suchte nun für sich Sicherheit in der Veste Lint-
burg am Kaiserstule, welche auf jähem Felsen gelegen,
von drei Seiten von dem reissenden Rheinstrome
umspült, hinlängliche Sicherheit bot.

Hier aber brach im Anblicke des gräuelvoll verwüsteten
Landes, bei den Hiobsposten, die von allen
Seiten auf ihn einstürmen mochten, sein Geist; —
noch wenige Tage Leidens und er entfloh den 6. November
des Jahres 1077 seiner durch Alter und
Kummer gleich sehr gebeugten sterblichen Hülle 25).

Sein Leichnam wurde zur Grablege nach Hirschau


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