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2. Birltlilo schenkt dahin Bcsizungen zu Wilre,
Rincka, Ruthi und Buogingen — vor der
Schenkung No. 1 ausgestellt.
3. Der Cleriker Bezelin erhält von Otto III, 25. Juni
1004 für das Kloster Sulzburg zu RinkaMarkl-
rccht.
4. Birhtilo schenkt mit Einwilligung seines Bruders
Gebhard sein ganzes Erbtheil in Rincha, Puchinga
, Wilare, Rimsingen, Fehrstelten, IIolz-
hausen.
Ob nun der Birhtilo von 1, 2 und 4 der gleiche,
ob er identisch mit dem Cleriker Bezelin sei, sind
die Forscher verschiedener Meinung. Leichtlen bejaht
das crstere, verneint das leztere, Bader begründet
gerade das Gegentheil.
Für unsern Zweck sind beide Ansichten von weniger
Gewicht, da wir aus andern Gründen schon be-
wiesen haben, man müsse in den Birhtilonen und
Berhtotden von 962 — 1004 den Vater und den
Grossvater Berhtolds des Bärtigen erkennen.
Dennoch aber neigen wir uns zu Leichtlens Meinung
und halten auch den Stifter von Sulzburg für identisch
mit dem Für bitter in Urk, 1 und zwar aus
folgenden Gründen:
1. Das Stiftungsgut ist für einen gewöhnlichen
freien Mann zu bedeutend.
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