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slorbenen Bruder Manegold, dein Vorganger auch in
der Thurgauer Grafschaft, geerbt. Bfanegold aber
hatte die Herrschaft zu Meinleben von Otlo III, 987,
August 27., als freies Eigcnlhum erhalten. Die kaiserliehe
Urkunde ist noch vorhanden und ihr Aufbewahrungsort
zu Sehalfhausen spricht dafür, dass sie
längere Zeit bei dein Nellenburgischen Geschlechle
verblieben sei2).

LinIburg (Liraburg A. Breisach) wovon Hermann
II den Namen führt; dazu gehörig wahrscheinlich
Endingen, Burkheim u. A. am Kaiserstul, Ho chb er g,
wol mit Emmendingen u. A. die Hauptbesizung der
jüngern Linie von Baden, welche hievon und von
Sausenberg (A. Mülheim) ihren Namen führte.
Backnang und andere Güter im Murrgau mögen wol
auch schon zum Besize Berhtolds I gehört haben,
wurden aber durch calwisches Erbe beträchtlich gemehrt
*

Aus lezterm stammten wol auch die Güter um
Purinen, Grezingen, Ettlingen, Pforzheim; doch ist
manches vielleicht auch früher schon aus dem Erbe der
Calwschen Familie herübergekommen, wie ja auch
Orlenauer Güter, welche im herzogliehen Besize blieben,
nach dem CodexTradilionum vonHirschau inCalw'schem
Besize waren, also vor der Erblheilung in den Zä-
ringischen gekommen sein müssen.


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