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B. Besiz der jungem, herzoglichen Linie.
Die Kastvogtei für Bamberg, wahrscheinlich in
beiden Linien, nach der Lage der Güter in je einer
oder der andern Herrschaft getheilt.
Die Burg Zarin gen mit einem schmalen Streif
Waldbesizes, wo später S. Peter gestiftet, Freiburg
gebaut wurde. Von ihr führte wol schon Berhtold I
nach seiner Entsezung den Namen. Wenigstens nennt
ihn schon 1122 der heilige Otto von Bamberg, der kaum
ein Lebensalter nach ihm wirkte, Herzog von Zärin-
gen. Badenweiler, durch Berhtolds II Tochter
an Heinrich den Löwen gediehen. Die bambergischen
Lehen und die Yogtei über die Klöster der Ortenau,
die Güter bei Haslach, in der Baar die Stadt Vil-
m
lingen, Aasen, Herzogenweiler mit der Burg Sindelstein
. Fürstenberg, der Hauptsiz der Erben
des herzoglichen Hauses, wurde erst später
von den Zollern erobert. Im Kinzigthale Hausach
, wahrscheinlich erst unter Berhtold II von den
verwandten Freien von Husen ererbt. Endlich die
Herrschaft Teck, auf welche in der zweiten Hälfte
des XII, Jahrhunderts eine besondere Linie des herzoglichen
Hauses sich abzweigte.
An Klostervogteien wurde erst in der 2. Generation
nach Herzog Berhtold I erworben: die über die Stiftung
S. Peter, über S. Georgen; in der dritten die über
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