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Wappen zu Gesicht bekommen, denn das Geschlecht
starb aus, bevor die Anwendung der Siegel durch die
Dynasten Deutschlands in Uebung kam.
Aber wir haben einen andern Beweis.
In den Sissgau — den Landstrich von den Filenen
bis zur Birs — theilten sich die Grafen von Rheinfelden
undFroburg, und es hatte sich schon 1041 der Augst-
gau, der Kern der nachmaligen Herrschaft Rheinfelden,
aus demselben abgesondert.
Nun führt Graf Hermann von Froburg in seinem
Siegel von 1236 wirklich den einfachen links schauenden
Adler «).
Gleichfalls zu dieser Verwandtschaft gehören die
Herren, Grafen, von Neuenburg. Auch ihr ältestes
Sieg-el vom Jahr 1218 zeigt den Aar und Graf Ulrich,
der Stifter von Arberg, hat dieser Gründung sicher
auch sein Wappen gegeben 13).
Es haben endlich auch die Stadt Rheinfelden und
der Dienstadel, welcher auf ihrer Burg sass, den Adler
geführt.
Es ist dieses nicht etwa bloss eine Erfindung von
Stumpf, welcher in der Schweizer Chronik II. 378.
dieses Siegel abbildet, sondern es ist dasjenige der
Truchsessen von Rheinfelden noch an einer Urkunde
von 1249 erhalten 14).
Es handelt sich bei der Frage, ob dieser Adler
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