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Wettingen. 31
ſehr zu ſtatten gekommen ein urſchrifftlicher Brief vom Jahr
1259. in welchem die Grafen von Habsburg nach langer
Reihe her erzehlet werden, und die allergewiſſeſte Abſtam⸗
mung Rudolphs J. Roͤmiſchen Kaiſers aus dem Habs⸗
burgiſchen Geſchlechte angezeiget und beſtaͤttiget wird. Dann
Rudolph zeiget in dieſem nicht nur ſeinen Herrn Vater
an, ſondern auch ſeinen Groß⸗ und Urgroßvater, folgender
maſſen: Was guch vor Gerechtſame in denen oft
gemeldten Guͤtern und Perſonen uͤberhaupt und
insbeſondere ſo wohl wir, als unſere Voreltern
werthen Angedenckens die Grafen, naͤmlich Al⸗
brecht mein des Landgrafens Vater, und unſerer
dreyen Bruͤdern Vaters-Bruder; Rudolph der
Großvater, und Albrecht der Urgroßvaͤter, in
Anſehung des Eigenthums oder der Lehens⸗Herr⸗
lichkeit von dem Reich an bis auf gegenwaͤrtig ge⸗
theilt und miteinander und gemeinſchaͤftlich ge⸗
habt, beſeſſen, und gleichſam beſeſſen zu haben
erkennet werden. Aus einem andern Gewaltsbrief vom
Jahr 1255. unterm 24. November der 14. Indiction er⸗
hellet ein merckwuͤrdig oͤffentlicher Gebrauch, ſo bey den
Schenckungen vorgegangen: Dieſes iſt geſchehen vor
der Pforte des oft erwehnten Kloſters auſſer deſ⸗
ſen Gehaͤge und Einſchlieſſung nach der Gewon⸗
heit der Schenckungen, auf der Haupt⸗und oͤffent⸗
lichen Straſſe unter freyen unverſchloſſenen Him⸗
mel, im Jahr ꝛc.
Dieſes Kloſter hat verſchiedene Schickſale gehabt, und
ohnerachtet es des Ciſtercienſer⸗ Ordens iſt, ſo hat es doch ei⸗
nige erbetene Aebte aus den Kloͤſtern zu St. Gallen und
Schafhauſen, ja ſo gar aus dem Orden der Wilhelmiten
den Johannes gehabt, der vorhero Oberer in Sion nechſt
Clinglau geweſen, weil dieſe unter eben die Regul des heil.
Benedicts gerechnet werden. Stumpf ſchreibet im Jahr
1529. den 18. Aug. habe der Abt, Georg WMuͤller,
aus
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