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ſelben die Urſachen unſerer Reiſe vortragen wollen. Derſelbe
hat ſeinen Namen in der gelehrten Welt ſchon beruͤhmt ge⸗
macht, und zwar vornehmlich durch die Herausgabe ſeiner
Kloͤſterbeſchreibung, davon ſchon etliche Baͤnde ans Licht
gekommen. In derſelben bereitet er ſeltene, oder noch
nicht herausgegebene Werke gelehrter Maͤnner aus verſchie⸗
denen kloͤſterlichen Orden dem gemeinen Nutzen zu. Er
hat uns mit beſonderer Hoͤflichkeit alſogleich ſelbſt in den Buͤ⸗
cherſaal gefuͤhret, und ſich es gefallen laſſen, mit eigener
Hand die etwas ſeltenere Buͤcher zu zeigen. Unter dieſen
ſind befindlich einige handſchriftliche Werke des Heinrich
Suſons, welcher ehemals in dem Geruch der Heiligkeit
in dieſer Stadt gelebet, und in dem daſigen Prediger⸗Klo⸗
ſter ſein Grab gefunden hat; als woſelbſt man auch vor et⸗
was mehr als 30. Jahren bey einem vorgenommenen Bau
ſeinen mit einer Aufſchrift bezeichneten Leichnam wieder ge⸗
funden. Seine Lebens⸗-Beſchreibung ſtehet voran, wel—
che Felix Faber aus dem Predigerorden, der ebenfalls im
fuͤnfzehnten Jahrhundert zu Ulm durch ſeine Schriften be—
ruͤhmt war, verfertiget. Seine handſchriftlichen Werke
liegen vornehmlich in der offentlichen Stadt-Buͤcherkam⸗
mer dermalen aufgehoben. Der leutſelige Herr Praͤlat hat
uns auch vor Augen geleget des Chriſtian Druthmars
Auslegung uͤber den Evangeliſten Matthaͤus ꝛc. ſamt ei⸗
nem kurzen Auszug uͤber den Lucas. Ingleichem zeigte
er uns in einer Handſchrift das beruͤchtigte Buch von den
dreyen Betruͤgern, uͤber welches man ſtreitet, ob es in der
Natur der Dinge anzutreffen ſeye?
Inpn der Ausgabe des Grabbe von der Tridentini⸗
ſchen Kirchenverſammlung, welche im Jahr 155 1. aus der
Druckerey des Johannes Ouentel gekommen, viſt die
Stelle dieſer Kirchenverſammlung von der unbefleckten Em⸗
pfaͤngniß der Jungfrau Maria, gleichwie in andern Aus—
gaben, nicht befindlich. Hieraus iſt ohnfehlbar zu ſchlieſ⸗
ſen, daß die Vaͤter, welche in Anſehung dieſer Meynung
nicht
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