Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 6519,baa
Gerbert, Martin; Köhler, Johann Ludwig [Übers.]
Des hochwürdigsten Herrn, Herrn Martin Gerberts ... Reisen durch Alemannien, Welschland und Frankreich: welche in den Jahren 1759, 1760, 1761 und 1762 angestellet worden; auch mit zwey Registern der Orte und merkwuerdigsten Sachen vers.
Ulm, 1767
Seite: 193
(PDF, 121 MB)
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Freiburg und der Oberrhein

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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/gerbert1767/0215
Zwiefalten. 193

liebſte Bruͤder, daß ich euch oft und vielmals
gebeten, daß die eheliche Keuſchheit bewahret
werde ꝛc. Wann das Gut der Keuſchheit, Bruͤ⸗
der ꝛc. Von demjenigen, was im Evangelio geruͤhmet
wird, wehe denen Schwangern und Saͤugenden. Wir
ſollen wiſſen und verſtehen ꝛc. Von dem, daß man
die Feinde lieben ſolle. In den goͤttlichen Buͤchern ꝛc.
Von der Liebe der Feinde. Ich weiß und glaube, eure
Liebe. Ermahnung, daß man das Uebel der Trunkenheit
von ganzem Herzen meide. Ohnerachtet ich durch
die Gnade Chriſti, liebſte Bruͤder, glaube, daß
ihr der Trunkenheit ꝛc. Deßgleichen eine Ermahnung
wider das Uebel der Trunkenheit ꝛc. Oft habe ich
eure Liebe, liebſte Bruͤder, mit vaͤterlicher Liebe.
Predigt von der Geduld. Mit vorſichtigem Gemuͤth
und tiefem Nachdenken ꝛc. Von dem Tag des Ge⸗
richtes. O geliebte Bruͤder, wie iſt zu fuͤrchten ꝛc.
Des h. Auguſtinus von der Liebe. Wir loben unſern
GOtt, geliebte Bruͤder ꝛc. Von dem, was geſchrieben
iſt, meine Geſchenke, meine Gaben, und von der Verſchie⸗
denheit der Feſttaͤgen. Wann die Beobachtung der

Opfer ꝛc.

Man hat auch noch andere Predigt⸗Sammlungen,
welche neuer und auf Papier geſchrieben ſind; auch man⸗
cherley Buͤcher, die vom oͤffentlichen Gottesdienſt handeln,
aus jedem Zeitalter, aus denen wir vortrefliche Auszuͤge
fuͤr unſere allemanniſche Gottesdienſtsbeſchreibung gemachet
haben. Aus zweyen Abſchriften der Regel des h. Benedicts,
welche lateiniſch und deutſch zugleich geſchrieben, kann man
faſt ſchlieſſen, daß man beede wechſelsweiſe geleſen habe.
Jedoch hat eine aͤltere Handſchrift eine daruͤber geſetzte ur⸗
alte deutſche oder theotiſciſche Ueberſetzung von Wort zu
Wort und zwar mit ein wenig kleinern Buchſtaben des
dreyzehnten Jahrhunderts, welche der Gothiſchen Schrift
nahe kommen, jedoch daß die lateiniſchen und deutſchen
Orn. Fuͤrſt u. Abt Gerberts Reiſen. N Buch⸗


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