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196 Zwiefalten.
in der hochwuͤrdigen Keiſerlichen Stat Augſpurg.
der edlen teutſchen Nacion nit die minſt ſunder
mit den meyſten eben gleich genenne. zu gantzem
Ende gedruchet. umb woͤlich Vollbringundt ſei
Lob. Glori und Ere der hochen heyligen Trival⸗
tikeyt. undt enigen Weſen. dem Vaͤtter und dem
Sun und dem heyligen Geyſt. der do lebt und
regiret Gott ewigklichen. Amen. 1477. Die andere
N faſt eben dieſe Worte am Ende: Diß durchleuchtigiſt
erck der ganzen heylichen Geſchrifft genannt
dy Biblen. lauterer. clarer. undt warer nach
rechter gemeiner Teutſch. mit hohem undt großem
Uleyß gegen dem lateiniſchen Text gerechtvertigt
undterſchiedlich punctirt. mit uͤberſchrifften bey
dem meyſten Teyl der Capitel undt Pſalm. iren
Inhalt undt Urſach. anzeygende. undt mit ſchoͤ⸗
nen Jiguren dy Hiſtorien bedeutende. hat hie ein
Ende. Gedruckt durch Anthonium Koburger in
der loͤblichen Keyſerlichen Reychsſtat Nurenberg.
Nach der Geburt Criſti des Geſetzs der Genaden
vierzehenhundert undt in dem dreyundachtzigſten
Jar. am Montag nach Invocavit. Um wellich
Vollbringung ſey Lob. Glori. undt Ere der hohen
heyligen Dryvaltigkeit undt eynigem Weſen dem
Vaͤtter undt dem Sun und dem heiligen Geiſt.
der da lebt und regiert Gott ewiglich Amen. Es
ſind mehrere und groͤſſere Bilder als in der vorigen Bibel
uͤber den Buchſtaben mit mancherley Farben unterſchieden.
Was von der Punctirung in der angefuͤhrten Unterſchrift
gemeldet wird, betrift nur die Unterſcheidungen, welche in
dieſer Bibel oͤfters vorkommen; doch beſtehen ſie nur aus
Puncten nach alter Weiſe.
Nicht vor gar langer Zeit hat das Kloſter Zwiefal⸗
ten, zwar um einen hohen Preiß, ſeine guͤldene Freyheit,
von der Schirms⸗ und Vogtsgerechtigkeit derer Herzoge
von
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