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232 Salmansweiler.
Entdecke mir nun auch die Laͤnge meiner Zeit,
Die ich noch leben ſoll? Der Zabel war bereit:
So lange wirſt du hier, ſprach er, dein Leben bringen,
Bis in Jeruſalem du wirſt die Meſſe ſingen.
Zu Rom iſt eine Kirch, die dieſer Name ziert. *)
Als Pabſt wird Gerbert hin in dieſe Kirch gefuͤhrt;
Er haͤlt zur Faſtenzeit die Meſſe mit Gepraͤnge.
Gleich kommt der boͤſe Feind aus der volkreichen Menge.
Du weißt, redt er ihn an, was ich verſprochen hab;
Wohlan, bereite dich zu deinem nahen Grab.
Nunmehr iſt deine Zeit des Lebens hingefloſſen,
Du wolleſt, oͤder nicht, ſo iſt dein End beſchloſſen;
Du faͤhreſt jezt zu mir, dein Lohn iſt dir beſtimmt.
Wie ſo? du falſcher Geiſt! ſprach Gerbert ganz ergrimmt:
Nun zeigt ſich dein Betrug, den du ſo ſchlau begangen,
Als du das erſte Paar der Menſchen einſt gefangen:
Die Stadt Jeruſalem dort im gelobten Land,
Die hatte ich im Sinn; nun iſt es umgewandt.
Er ruft darauf das Volk, die prieſterlichen Reihen,
Bekennet offentlich, und bittet um verzeihen.
Moͤrsburg.
Debeat, hic Zabulum confultat, vivere quantum.
Ut cantes inibi Solimam venies ait illi
Eſt ſtatio Solimam vocat hanc clerus populusque
In quadrageſimae medio miſſam celebrante
Gerberto dirum dixiſſe ferunt inimicum.
Nolis, ſive velis Gerberte eito morieris.
Sic venies ad me tua te merces manet ex me.
Fraus tua iam magna. Gerbertus ait patet illa
OQna genus humanum ecapiebas et protoplaſtum.
Dum Solimi dire me dixiſti prius ire.
Demon, ades vere, nequaquam falleris a me.
Advocat hic populum cunctum vel in ordine clerum,
Rem pandit cunctis veniam depofcit ab illis.
*) Dieſe Kirche in Rom heißt zum h. Rreuz von Jeruſalem.
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