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Elſaß. 305
H. Benedicts⸗Orden in allen Kloͤſtern, den goͤtt⸗
lichen Dienſt im Singen und Leſen, nach dem, als
die Regel eben dieſes H. Benedicts ſolches vor⸗
ſchreibet, befolgen ſollen. Und auf der Kirchen⸗Ver⸗
ſammlung zu Wien vom Jahr 1267. S. 635. wird den
Biſchoͤffen befohlen: daß ein jeglicher von ihnen in⸗
nerhalb einem halben Jahr zwey Aebte vom Ciſter⸗
cienſer⸗Orden mit ſich nehmen, und alle Kloͤſter
der ſchwarzen Moͤnche ihres Sprengels beſuchen
ollen ꝛc.
Wir fanden in dem Buͤcherſaal zu Schwarzach,
welcher von Handſchriften entbloͤſſet iſt, aus den erſten gedruck⸗
ten Ausgaben, die den Handſchriften gleich geſchaͤtzet werden,
des Johannes von Turrecremata kurze und nuͤtzliche
Auslegung uͤber den ganzen Pſalter 1473. Des
Zacharias von Chriſopolis Vergleichung der Evan⸗
geliſten 1473. von eben dem Jahr des Thomas Dorn⸗
bergs aus Memmingen kurzen Begrif der Gottes⸗
gelehrtheit, Predigten uͤber die Evangelien durch
Conrad von Homerbach ohne Jahr des Druckes.
Sdo⸗ 6hο ⅝⅝9⁹9 ε%9 9-90²
Elſaß.
V'r hieraus haben wir unſere Reiſe in das Elſaß fort⸗
geſetzet. Es iſt dieſes eine Landſchaft, welche in An⸗
ſehung der annehmlichen Lage und des fruchtbaren Bodens
wenige ihres gleichen hat. Unter dem Alemanmiſchen Zeit⸗
lauf, nachdeme es dem Schickſal der Schlacht bey Zuͤlpich
nebſt andern Laͤndern ſich unterwerfen mußte, kam es unter
das fraͤnkiſche Joch, und unter denen Merovingiſchen Koͤ⸗
nigen hat es dieſen eigentlichen Namen am erſten angenom⸗
men. Behy dem H. Gregorius von Tours wird deſſen
noch nicht gedacht, hingegen bey dem Fredegarius, der
Srn. Fuͤrſt u. Abt Gerberts Reiſen. U den
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