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Elſaß. 307
Metziſche, nun aber das Tribocciſche hieß, zu dem obern
Deutſchland gezogen. Naͤmlich die Triboccier, ein deutſches
Volk, giengen uͤber den Rhein, und ſchlugen zwiſchen denen
vordern Metzern ihre Wohnſitze fuͤr beſtaͤndig auf. Schoͤpf⸗
lin behauptet auch, man muͤſſe den Gipfel des Ober⸗Deutſch⸗
landes, in ſo ferne es von dem Niedern unterſchieden wird,
weder bey den Burgundiern und Raurakern, noch bey den
Helvetiern, noch vielweniger bey den Rhaͤtiern auf dem Berg
Adula, an den Quellen des Rheins; ſondern mitten in Elſaß,
wo naͤmlich das untere und obere zuſammenſtoͤſſet, ſuchen.
Dieſem Roͤmiſchen Zeitpunkt ſchlieſſet er den Alemanniſchen
ein, in welchem Elſaß den Roͤmern weggenommen und ein
Anhang von Alemannien worden iſt, wie wir ſchon gemeldet.
Sogar, daß wenige Fußſtapfen von Roͤmiſchen Namen im
Elſaß zuruͤcke geblieben, das uͤbrige alles iſt mit neuen Ale⸗
manniſchen, und bald darauf Fraͤnkiſchen Namen genennet
worden, indeme die Franken am Rhein herrſchten, und von
welch leztern er den dritten Zeitpunkt anfaͤngt. Er ſetzt
hinzu, es ſeye kein Wunder, ſintemalen durch die barbari⸗
ſchen Einfaͤlle alles zu unterſt zu oberſt gekehret worden,
alſo daß aus der Sprache, der Regierung, die Himmelweit
voneinander verſchieden waren, Alemannien, welches ſich
vorhero an dem Rhein endigte, jezo ſeine Graͤnzſcheidung
an dem Berg Vogeſus hat: woher auch die Abtheilung in
das diß⸗ und jenſeitig Rheiniſche Alemannien entſtanden. Er
fuͤhret ſodann die Namen auch nach den Gaͤuen an, als:
Sisgaͤu, Salzgaͤu, Elsgaͤu, Sundgaͤu, Nordgaͤu,
Wasgaͤu, Speyergaͤu.
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Strasburg.
a wir in dem Elſaß herum reiſen wollten, ſo gab uus
der Hochwuͤrdige Abt zu Schwarzach nach ſeiner Hoͤf⸗
lichkeit einen Begleiter mit, wir verfuͤgten uns alſo in die
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