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Sizenkilch. Buͤrglen. 345
nach Art einer Inſul umgeben, wie Luitprand, ein
Schriftſteller des X. Jahrhunderts redet. Weiterhin aber
hat er ſich ganz auf die andere Seite hinuͤber gelenket, und
nun ſtehet man in Gefahr, er moͤchte ſich in ſeine alte Gaͤnge
wieder ergieſſen. Der Gaͤu Briſachgaͤu wird von dieſem
Ort genennet, und iſt unſer diſſeit Rheiniſcher Brisgaͤu,
er begreift einen groſſen Theil des Marggrafthums Baden
in ſich, durch welches wir gereiſet ſind.
e E r A A A P F Ar .
Sizenkilch.
Wie ſehen, daß ihm einige Orte bey Beſſeln in dem
Aten B. des Gottwein. Zeitbuchs zugeſchrie⸗
ben werden, welche naͤchſt Cantern gelegen ſind, mit
dem Dorfe ſelbſt nicht weit von Sizenkilch, welches ein
Frauenkloſter geweſen, woſelbſt viele vornehme Frauen nach
der Vorſchrift des H. Benedicts ihr Leben gefuͤhret. Den
Altar, welchen man in dem obern Chor annoch ſiehet, hat
Agnes, des Roͤmiſchen Koͤniges Alberts Tochter und des
Koͤniges von Ungarn Andreas hinterlaſſene Wittib machen
laſſen. In der Kirche iſt noch ein ſteinernes herrliches
Grabmaal derer Marggrafen von Hachberg vorhanden.
Und es liegen daſelbſt beygeſetzet Otto, Hugo,/ Heinrich,
Marggrafen von Baden oder Hachberg, Margareth,
eine geborne von Bion, des Marggrafen Rudolphs Mut⸗
ter, Ura, eine geborne Marggraͤfin von Fuͤrſtenberg,
wie auch drey Edle von Roͤteln.
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Buͤrglen.
on hieraus ſteiget man einen Berg hinauf, worauf ein
Mannskloſter geweſen, deſſen Zeitbuch im XII. Jahr⸗
YB S hunder
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