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348 Freyburg.
ſolchergeſtalt nach Wunſch ausgerichtet, und
ſein Herzogthum Luxenburg in Friede und Ruhe
angeordnet, kehrte er wieder in das KRoͤnigreich
Boͤhmen Zuruͤcke.
In einem andern Band befinden ſich die Briefe des
Mahumets, welcher Conſtantinopel erobert, nebſt einer
Vorrede des Claudians, Ritters von Jeruſalem, an den
Conſtantin uͤber dieſe Briefe des Großtuͤrkens. An wen
ſollte ich die Briefe/ welche ich neulich an das Licht
geſtellet, vornehmlich uͤberſenden ꝛc. Innhaͤlt,
Mahumet, Kaiſer der Tuͤrken, welcher nachmals
wegen ſeiner ausgefuͤhrten groſſen Thaten den
Zunamen Großtuͤrk erhalten, nachdeme er ſich
Aſien unterworfen, und die Kraͤſten ſeines vaͤter⸗
lichen Reiches zugenommen, ſetzte eine groſſe
Menge Kriegsvoͤlker auf einer Schifsflotte durch
den Helleſpont nach Europa heruͤber, mit welchen
er bald Bizanz die edelſte Stadt des· Conſtantins
durch Gewaͤlt erobert und eingenommen ꝛc.
Hierauf folgen ein und andere Briefe an den Koͤnig
in Perſien Zancaſſon, und dargegen wiederum des Zan⸗
caſſons an den Tuͤrken in die lateiniſche Sprache nach einer
edlen Schreibart uͤberſetzet. Von den Schriften aber, welche
Lorichius mit eigener Hand geſchrieben, hat man noch
folgende in Verwahrung: Neuer Schatz beeder Got⸗
tesgelahrtheit. Kurzer Begrif der vernuͤnftigen
Gottesgelahrtheit. Erklaͤrung des erſten Theils
der Summe der Gottesgelahrtheit desH. Thomas.
Ferner des III. Theils eben dieſer Summe. Ab⸗
handlung von den Tugenden und Handlungen,
welche zur chriſtlichen Dollkommenheit gehoͤren.
Von der Nothwendigkeit, und dem Gebrauch der
Erleuchtungs⸗ und Vereinigungsmittel mit Gott.
Wie man die Laſter ausrotten und die Tugenden
erlangen
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