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350 Kloſter St. Peter.
Zaͤringiſchen Geſchlecht abſtammen, am meiſten genennet.
Sie haben auſſer dem Brisgaͤu noch viel mehrere Guͤter
im Beſitz gehabt, und waren von den Schwaͤbiſchen Her⸗
zogen von Hochenſtauffen Eiferer. Beede vornehme
Geſchlechter haben einen betruͤbten Ausgang erlanget, dieſes
in der Perſon des Conradins, welcher durch das Schwerd
in Sicilien aus dem Weg geraͤumet worden, und jenes an
den Soͤhnen Bertholds V. welche man durch Gift aus der
Welt gefoͤrdert, wie einige nicht unwahrſcheinlich berichten.
Wenigſtens iſt mit dem Schickſal des Zaͤringiſchen Stam⸗
mes, es mag nun geweſen ſeyn, welches es wolle, auch das
Schloß nach und nach zu Boden gefallen. Nur der Name
iſt noch auf einem kleinen Dorfe geblieben, welches vor
einigen Jahren an das Kloſter St. Peter gekommen.
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Kloſter St. Peter.
s iſt durch ein beſonders Gluͤck und einen merkwuͤrdigen
Zufall geſchehen, daß zu dem beruͤhmten und herr⸗
lichen Kloſter des H. Petrus auf dem Marcianiſchen oder
Schwarzwald endlich der Stammort derer Herzoge von
Zaͤringen zuruͤck gekehret. In dieſem Kloſter hatten ſie
ihren Begraͤbnißplatz, von ſeinem erſten Stifter, dem zweyten
Berthold an, welchen er ſich und ſeinen Nachfolgern
vor dem Altar des H. Kreuzes beſtimmet, und welchen die
meiſten mit Frauen und Kindern bis auf Berthold V.
daſelbſt erlanget haben. Berthold hat dieſen Ort mit
vieler Sorgfalt ausſuchen laſſen, als welcher ſich zum Kloſter⸗
leben und zu der kloͤſterlichen Einſamkeit ungemein wohl
ſchicket, indeme er mit Feldern, Vieheweyden, Waͤldern
und Waͤſſern reichlich verſehen iſt, und mitten auf einem
Strich Berge lieget, allwo allmaͤhlig faſt in der Runde
herum die Huͤgel aus der Ebene emporſteigen.
Berthold
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