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386 Salzburg.
der Stadt Jeruſalem neun Monate als ein Gaſt
aufgehalten, und die heiligen Oerter mit ſeinem
taͤglichen Beſuch durchgewandert, hat mir Adom⸗
nan alle dieſe Nachrichten, welche unten zuſam⸗
men getragen ſind, da ich fleißig nachforſchete,
und erſtlich auf Tafeln ſchrieb, auf eine gewiſſe
und ungezweifelte Erzaͤhlung in die Feder geſagt,
welche nun auf Pergament in einer kurzen
Schreibart geſchrieben werden.
Ein geſchriebenes Buch von eben dieſem Alter enthaͤlt
unter andern ein Schreiben des H. Hieronymus an die
Sunia und Fretella, mit der Ueberſchrift: Es faͤngt
an das Pſalmbuch, welches von der Ausgab der
ſiebenzig Dollmetſcher verderbt iſt. Ein anderes
von gleichem Alter hat einige Briefe des H. Hieronymus,
und ein Buch hebraͤiſcher Fragen in ſich. In einem andern
faſt aͤhnlichen befinden ſich die Briefe und einige Abhand⸗
lungen des heil. Hieronymus. Des heil. Gregorius
55. Briefe, deren letzter Brief nach Bayern abgelaſſen
von verſchiedenen Sachen, die 13. Hauptſtuͤcke
enthaltend. Naͤmlich Gregors II. Ein Buch mit
Fraͤnkiſcher Schrift geſchrieben, enthaͤlt allerhand Brief⸗—
Muſter in ſich, unter andern an den Herzog Taßilo und
Virgilio oder Virgilius Biſchofen. Ein anderes von
eben der Schreibart des H. Cyrillus von Alexandria Briefe
an die Moͤnche. Desgleichen an den Neſtorius. Des
Coͤleſtinus an den Cyrillus. Des Ueſtorius an den
Coͤleſtinus. Verhandlungen der Epheſiniſchen Verſamm⸗
lung. Viele Handſchriften vom X. Jahrhundert, welche
verſchiedene Sachen von den H. Vaͤtern, dem Hieronymus,
Auguſtin, Gregor, Beda, Alcuin in ſich faſſen.
Des H. Gregors Sittenbuͤcher bis auf das 34. Predigten
des H. Chryſoſtomus uͤber den Matthaͤus. Des Gro⸗
ſius Zeitbeſchreibung. Des Rhabanus 5. Buͤcher uͤber
den Matthaͤus. Die Novellen des Juſtinians. Hie⸗
ronymus
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