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388 Salzburg.
werden, berufet. Gegeben zu Altiſiodora den 13. des
Weinmonats. Aus dem XII Jahrhundert die kleine Regel
des H. Auguſtins. Dieſer iſt ein Schreiben angehaͤnget
des P. an den R. (dieſe Namen wollen wir andern zu er⸗
rathen uͤberlaſſen.) Probſten der Kirche zu Sprinberbach
und deſſen Bruͤder von der Maͤßigung der Regel in An⸗
ſehung der Tagzeiten, Faſten, Handarbeit ꝛc. Desgleichen
ein Befehl von eben demſelben, daß die halsſtarrigen Bruͤder
aus dem Orden ſollen geſtoſſen werden. Die weitlaͤufigere
Regel des H. Auguſtins. An dem Ende eines gewiſſen
Buches aus dem XiII. Jahrhundert ſtehet ein kurzes Ver⸗
zeichniß der Buͤcher, welche zur Salzburgiſchen Kirche ge⸗
hoͤren. Von eben dieſem Alter ſind die 202. handſchriftliche
Briefe des Ivo von Chartres, nebſt einem Regiſter am
Ende, und einigen Reim⸗ und doppelt⸗Verſen zum Lob des
Ivo. Des Oddons Reden von der Zeit und von den
Heiligen. Am Ende ſtehet ein Ueberbleibſel einer Rede
des Johannes de Villa Abtens. Des Bruders Johan⸗
nes von Walen vom mindern Orden Sammlungen von der
Beherrſchung eines Staates. In einem andern iſt des
Petrus von Rheims Reimbuͤcher⸗Vorrath oder Morgen⸗
roͤthe enthalten, welche Negidius von Paris in Ordnung
gebracht. Von eben dieſem Alter die Summe des
Bernhards Biſchofs zu Travent uͤber die Verordnungen,
ſo er zuſammengetragen. In einem andern Benedicts
XII. Verordnungen von den Moͤnchen und Hauptkirchen.
Eine beglaubte Schrift von einem Notarius vom Jahr
1338. In einem Buch aus dem XV. Jahrhundert ein
Brief des Soldanus an den Pabſt wider den Koͤnig der
Franken Philipp und andere kleine Koͤnige. Eben deſſel⸗
ben Schreiben an Karln, Koͤnig von Ungarn. Ueber⸗
haupt ſind die handſchriftlichen Buͤcher dieſes Buͤcherſaals
an der Zahl 387. darunter 332. auf Pergament.
Regen⸗
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