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Sublaco und Caſſino.
ir entſchloſſen uns, von Rom nach Neapel eine
WMBe Reiſe zu thun, auch um unſerer Andacht willen,
um die heiligen Oerter Sublaco und die heilige Hoͤhle zu
beſuchen, in welcher der H. Benedict anfaͤnglich ein Ein⸗
fiedlerleben gefuͤhret, und von dannen auf den Berg Caßino
gegangen, woſelbſt er die Regel ſchriftlich abgefaſſet, und
eine beſondere Kloͤſterliche Lebensart errichtet. Von dieſem
Ort merken wir nach dem Mabillon und Monfaucon
ein einziges an, naͤmlich einen Stein, welchen man vor vier
Jahren unter den Truͤmmern des Schauhauſes von Caßino
gefunden. Er hat die Innſchrift:
VMIDILA CAII FILILA AMPHITHEATRVM
ET TEMPLVM CASINATIBVS SVA PECVNIA
FPECIT. d. i.
Humidia des Cajus Tochter hat dieſes Schauhaus und
Tempel denen Einwohnern zu Caßino auf ihre eigene
Unkoͤſten erbauen laſſen.
Hieraus erhellet der Ruhm dieſes Ortes, und daß der Name
nicht nur allein dem Berg eigen iſt, auf deſſen Hoͤhe der
H. Benedict ſeine Kloͤſter angebauet hat.
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Neapel.
ir wurden durch einen gewiſſen Trieb und durch ein
heftiges Verlangen nach Neapel gezogen, wir wiſ⸗
ſen nicht, ſollen wir ſagen, die Ueberbleibſel, oder die aus
den Truͤmmern und Steinhaufen herfuͤrſteigende Majeſtaͤt
des alten Herculanums ſelbſt gegenwaͤrtig in Augenſchein
zu nehmen. Dann es kam uns zu Ohren, daß ein gewiſfer bey
unſern Landesleuten in dieſe ganze Sache einen Zweifel geſetzet,
von welcher jedoch das Geruͤchte nimmermehr zu viel ſagen tai.
ir
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