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Florenz. 445
moͤchten vielleicht die neuen Ausgaben der H. H. Vaͤter un⸗
gemein verbeſſert und verfchoͤnert werden. Er verſpricht
auch, das unterſchobene von dem aͤchten abzuſondern, einiges
unter das zweifelhafte zu rechnen, anders ſeinen wahren
Verfaſſern zuzueignen, das fehlerhafte zu verbeſſern, das
bemackelte wieder herzuſtellen, und das am unrechten Ort
geſetzte wieder in Ordnung zu bringen. Denjenigen Fleiß
nun, welchen er bey der Unterſuchung der Schriftſtellern von
kirchlichen Sachen bewieſen zu haben ſich ruͤhmet, verſpricht
er ebenfalls bey der Abhandlung der aſtronomiſchen, mathe⸗
matiſchen, dichteriſchen, philologiſchen, hiſtoriſchen, medicini⸗
ſchen, chirurgiſchen und nomiſchen Werken zu leiſten. Er
wird ſolche in drey andern groſſen Baͤnden anzufuͤhren
unternehmen.
Hierauf wird er in eben dieſer Ordnung der Buͤcher⸗
geſtelle zu den lateiniſchen, und endlich zu den welſchen
Schriftſtellern fortſchreiten. Ueberdas wird er auch die
Kupfertafeln, welche die Muſter der meiſten alten Schreib⸗
zuͤge oder Buchſtaben darſtellen bey einem jeglichen Buͤcher⸗
ſchrank, wie auch die merkwuͤrdigſten Mahlereyen der hand⸗
ſchriftlichen Buͤcher vorzubringen nicht vorbeylaſſen. Da
nun bey der Ausarbeitung des Buͤcherverzeichniſſes der
griechiſchen Vaͤter viele vortrefliche und bishero unbekannte
Denkmaale der alten Zeit vorkommen, von welchen die
meiſten an bequemen Orten werden eingeruͤcket werden; ſo
giebt er doch um ſeiner haͤuslichen Umſtaͤnde, ſeines Fleiſſes
und ſeiner andern Geſchaͤfte willen zum Nutzen des gemeinen
Weſens, nur als ein Muſter die alten Denkmaale der griechi⸗
ſchen Kirche in dreyen Baͤnden in 8. an das Licht. Zween
Baͤnde ſind ſchon, wir wiſſen aber nicht, mit was fuͤr einem
Beyfalle, erſchienen.
In dem erſten iſt enthalten: Ein weitlaͤufiger
Brief des Kaiſers Juſtinianus wider einige, als
den gottloſen Theodorus von Mopſveſtia, und
deſſen
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