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Paris.
u Paris war dieſes das erſte, daß, da wir kaum einer
den andern gegruͤſſet, man uns ſchon fragte, was
wir von den Streithaͤndeln hielten, die ſie die Ueberbergigen
nannten? Wir verſetzten: Ihr Herren Franzoſen ſeyd
gleich wie die Italiener nach Art eurer Natur hitzig; viel⸗
leicht kann ſich der Deutſche mit etwas kaͤlterm Blut zur
gelegenen Zeit ins Mittel legen. Darauf eroͤfneten wir un⸗
ſere Gedanken von der Gemeinſchaft der Gewalt zwi⸗
ſchen den hoͤchſten Hirten der Kirche dem Roͤmiſchen
Pabſt und zwiſchen den Biſchoͤffen in der catholiſchen
Welt. Wir redeten auch ein wenig heftig, und ſagten, die
einander auf beeden Seiten entgegen geſetzte Meinungen
koͤnnten endlich auf eine Kirchentrennung hinauslaufen,
und die Ordnung der Liebe und Einigkeit, welche Chriſtus
zwiſchen der Apoſtelgemeinde veſte geſetzet, umſtoſſen, als
welche die Biſchoͤffe vorſtellen, doch nicht mit Ausſchluß
des Petrus in ſeinen Nachfolgern.
Wir fuͤgten hinzu, dieſes ſeye die naͤmliche Streitigkeit
und eben der Zank, welcher unter den Apoſteln entſtanden,
welcher unter ihnen der Groͤſſeſte ſeye? Die Pflicht
eines Gottesgelehrten ſeye, die Sache nach den Worten
Chriſti zu behandeln, als welcher ſagt: Ihr aber nicht
alſo. Die Schuldigkeit eines gottſeligen Chriſten aber be⸗
ſtehe darinnen, mit Chriſto den himmliſchen Vater zu bit⸗
ten, daß ſie Eines ſeyen. Dergleichen Zaͤnkereyen habe
der H. Paulus an denen Corinthiern verdammet, daß ein
jeglicher unter euch ſagt; Ich bin des Paulus,
ich aber des Apollo: ich hingegen des Cephas:
ich aber Chriſti. Iſt dann Chriſtus getheilet?
Bis hieher ſagten wir, haben die ſtrengſte Vertheidiger der
franzoͤſiſchen Freyheiten den Roͤmiſchen Stuhl fuͤr den Mit⸗
telpunkt der Einigkeit erkannt. Es ſeye am Tage, was
daraus erfolge?
Sie
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