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464 Paris.
iſt es eben ſo veſte geſetzt und guͤltig, als wenn der Rech⸗
nungs⸗Anfang der Jahre in denen Handſchriften beygeſetzet
waͤre, ſo oft in denen zum Gottesdienſt gehoͤrigen oder andern
mit Tonzeichen geſchriebenen Buͤcher die gezogenen Linien
erſcheinen, und folglich diejenigen Handſchriften ſpaͤter als
Guido Aretinus ſind, welcher faſt zur Mitte des eilften
Jahrhunderts gelebet. Es wuͤnſchte dieſer groſſe Mann
herzlich, aus ſeinen weitlaͤufigen Sammlungen dasjenige
heraus zu ſuchen, was zu unſerm Vorhaben dienlich ſeyn
koͤnnte, allein er war wegen Mangel der Kraͤfte dazu nicht
im Stande.
Wir verlieſſen ihn in dieſem traurigen Zuſtande mit
vieler Betruͤbniß, indem wir wieder nach Deutſchland zuruͤck
giengen. Nachmals ſtreuete ſich bey uns ein Geruͤchte aus,
als waͤre der P. Taßin Todes verblichen, und es kam uns
ſolches, wegen des langen Stillſchweigens auf unſere Briefe,
glaubwuͤrdig vor. Da wir mit einem Freunde aus Welſch⸗
land, welcher damals Deutſchland durchreiſete, von ihme zu
ſprechen kamen, ſagte uns derſelbe, die Sache ſeye als rich⸗
tig in den neuen gelehrten Anzeigen von Florenz von dem ge⸗
lehrten Lami angegeben worden. Gleich darauf aber be⸗
kamen wir Nachricht, P. Taßin befinde ſich wieder beſſer,
und werde an ſeinem urkundlichen Werk die letzte Haͤnde
anlegen. Die Hofnung hat auch nicht fehl getroffen, denn
es iſt ſchon der ſechſte und letzte Theil dieſes ganz vollkom⸗
menen urkundlichen Werkes ans Licht getreten. Hingegen
wurden wir von dem Abſterben des P. Prudentius
Maran benachrichtiget, wir merkten alſo die Quelle,
woraus das falſche Geruͤcht von dem Tode des P. Taßins
gefloſſen.
Da wir uns in Paris aufhielten, arbeitete P.: Maran
an einer Ausgabe der Werke des H. Athanaſius, welche
er vor ſeinem Ende noch zu Stande gebracht. Wir haben
ihm auch die Werke des H. Juſtinus, des O· Cyprians⸗
un
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