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Paris. 465
und den dritten Theil der Werke des H. Baſilius zu ver⸗
danken. Ueber dieſes ſchrieb er von der Gottheit des Wortes
ein lateiniſches Buch voller Gelehrſamkeit. Er gab es auch
ins Kuͤrzere gezogen franzoͤſiſch in dreyen Baͤnden in 12.
heraus. Er ſchrieb ferner eine franzoͤſiſche Streitabhand⸗
lung, mit der Aufſchrift: Abhandlung von den halben
Arianern: weiters ein franzoͤſiſches Buch: Lehre der
Schrift und der Vaͤter von den Wundern. Ein
anders: von den Hoheiten des Meſſias wider den
Jeſuiten Peter Berruyer. Ihn hat uͤberlebet P. Urſin
Durand, ein ehemaliger Reiſe⸗ und Arbeitsgefehrte des
P. Edmund Martene. Damals aber, als wir uns in
Paris aufhielten, war er mit der Fortſetzung der Briefe
von den Roͤmiſchen Paͤbſten beſchaͤftiget. Er iſt der einzige,
welcher von den uͤbrigen allen, die wir von unſern Bruͤdern
uͤber den Papieren erbleichet geſehen, noch lebhaft und ge⸗
ſund iſt, ohnerachtet er ſchon achtzig Jahre zuruͤcke geleget,
wie man uns ſolches auf Befragen geſaget. Man ſetzte
aber hinzu: Wir ſollten doch ja nichts gegen ihn gedenken,
daß er ſchon ſo hoch im Alter ſtuͤnde, er moͤchte ſonſt von
ſeinem angewandten Fleiß und Bemuͤhungen in etwas nach⸗
laſſen. Es war uns uͤberaus artig und vergnuͤgt zu ver⸗
nehmen, daß dieſer Mann ſeiner ſelbſt uneingedenk ſein Alter
dergeſtalten in der gelehrten Beſchaͤftigung zugebracht, daß
er ſogar die Tage ſeines Lebens verlernet.
Denm ſeye nun, wie ihm wolle, ſo berufen wir uns auf
den P. Franciſcus Clement, als einen Zeugen, welcher
zwey Streitabhandlungen franzoͤſiſch von denen Samarita⸗
niſchen fuͤnf Buͤchern Moyſes herausgegeben, die P. Moritz
Poncet, welcher noch lebet, und P. Anton Rivet, welcher
geſtorben, geſchrieben, die er aber in vielen Stuͤcken verbeſ⸗
ſert. Auch gehoͤret dieſem P. Clement der eilfte Theil der
gelehrten Geſchichte von Frankreich zu. Er hat mit
dem P. Karl Clemencet den eilften Theil ausgearbeitet;
von eben ihm iſt der zehnte Theil verfertiget worden, naͤmlich
Srn. Fuͤrſt u. Abt Gerberts Reiſen. Gg nach
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