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466 Paris.
nach dem Tod P. Anton Rivets, welcher ſich im Jahr
1749. zugetragen, nachdeme er die neun erſtern Theile in
Ordnung gebracht. Eben dieſer P. Clemencet ſchrieb
auch ein hoͤchſtnuͤzliches Buch, mit der Aufſchrift: Die
Kunſt, die Bezeichnungen des Ortes und der Zeit,
wann und wo etwas geſchrieben worden, darzu⸗
thun und zu bewaͤhren. Desgleichen die Geſchichte
vomPort⸗Royal, X. Baͤnde, in 12. Widerlegung der
Fabel von Bourgfontaine. Briefe an den Herrn
Worenas uͤber ſeinen Abriß der Kirchengeſchichte.
Die Vorrede, welche der franzoͤſiſchen Bibel des P. Sab⸗
batier vorgeſetzet iſt, ruͤhret ebenfalls vom P. Clemen⸗
cet her.
Mit dieſen, welche wir bishero als noch zu Paris
lebende Ordensbruͤder gelobet, haben wir einen taͤglichen
Umgang gehabt in dem Kloſter des Blans⸗ũsanteaux,
welches ehemals denen Wilhelmiten gehoͤret, wo ſie denen
Wiſſenſchaften abwarteten; wir aber waren Gaſt bey ihnen.
Die zu St. Germain ſchienen in Anſehung unſerer Perſon
anfaͤnglich zweifelhaft zu ſeyn, weil wir kein beſonders
Empfehlungsſchreiben von unſerm Abt an den Obervorſteher
mitgebracht hatten. Es iſt derſelbige der Hochwuͤrdige
Delruͤe, der ſchon zum viertenmal in ſeinem Amt nnd
Wuͤrde beſtaͤtiget worden, welches alle drey Jahre zu ge⸗
ſchehen pfleget. Er ſparet keine Muͤhe, die Kuͤnſte und
Wiſſenſchaften zu befoͤrdern, er war auch unſern Bemuͤhun⸗
gen bishero ungemein gewogen. Bey denen zu St. Ger⸗
main erzeigte uns P. Brezillac die groͤſte Hoͤflichkeit.
Er hat die Geſchichte der alten Gallier, welche
P. Jacob Martin angefangen, zu Ende gebracht.
P. Vincentius de la Ruͤe hat an die Werke des Ori⸗
genes, nach ſeinem Vetter, dem P. Karl de la Ruͤe,
die letzte Hand angeleget. P. Franciſcus Henri hat
ſein Chriſtliches Frankreich fertig gemachet, davon ſchon
damals der eilfte Band heraus kam. P. Haudiquet
arbeitet
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