Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4737,a-3
Gerbert, Martin
Historia Nigrae Silvae ordinis Sancti Benedicti coloniae (3)
Seite: 265
(PDF, 90 MB)
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HISTORIE SILVE NIGRE. 265

Burchart von Triberg mit unſerem willen und gunſte und mit aller der Szcurvx
willen und gunſte, der es von unſerem Convente billich wille und gun- XIV.
ſte weſen ſol geſtifftet und bewidmet hat, lucerlich der gotte, mit =
dem vorgeſchribenen gute und gelte, und mit dem aigenem manne,
die vorgenanten zZwene altaren ſant Peters und ſant Paules, mit ſoli-
chem recht und gedinge, als hie nach geſchriben ſtat, alſo ſwenne die
ſelben altare, die der vorgenante hr. Burchart von Triberg, hüt dis ta-
ges mit unſerem willen und mit finer hant gelühen hat, ſant Peters
altare bruder Iob. von Mülhame und ſant Paules altare bruder Heinrich
Graman Bocwel, hinnan hin lidig werdent mit ainem willeclichen ufge-
benne, oder mit ainem tode das wir der vorgenante Abte und wele
denne Abte iſt ze ſant Gerien den altare der allo lidig iſt .... Iſt es ſant
Peters altare lihen ſunt gutelich und unverzogenliche dannach in vier-
zehen dagen den nechſten unſeres conventes Priore, ſwer der iſt. Wer
aber das der Prior nit geſezt were, in unſerm Convente fweler denne
der eltefte iſt, an dem orden in unſerm Convente, der ſoll die meſſe
die wile ſprechen und ufferchten, und ſol ouch von dem gelte des al-
tars nammen, als im gezühet gen dem iare an alle widerrede, untz das
der Prior geſeztde wirt. Und iſt es ſant Paules altare, den ſont wir
ouch lihen unverzogenliche, in denſelben vierzehen tagen ainem Prieſter
von unſerem Convente. Und wa wir das nit endunt, ſo haben wir
gelobte bi rechter gehorſam, vür uns und vür unſer nachkom-
mene das wir der Abte, und weler denne Abte iſt, niemer danach ze
ditz dienſte RKommen ſont untz daf der altare der lidig iſt gelũhen wirt
göttelich in dem recht und gedinge als vorgeſchriben ſtat. Noch en-
ſol ouch das lihen dem Prieſter an dchainer ſiner phrunde noch rechten
enhain ſchade ſin ſũs noch ſo, noch enſol, dchainer meſſe die gwon-
lich in unfeérem cloſter iſt enhain ſchade ſin, noch abgän, von den
meſſen zwaiger altaren ſus noch ſo. Es ſint auch die Priſter hant ge-
bunden, bi ir rechter gehorſam, ietweder ze ſprechenne zu ſinem al-
tare zwo meſfe ieder wochen. In irre, denne ehaftw und redelichw
ſache, das er es nit gerün mag, oder das in der Abte ze ainem cloſter
ſante, ſo ſol er ſchaffende ſin, das die meſſe mit ainem anderen Prieſter
werdent uffegerichtet, und vollefürte, dem er als liep tun ſol von dem
gelte das der altar hat an alle widerrede. Und wa er das nit endut,
das die meſſe- mit ainem anderen Prieſter nit uffegerichtet werdent, ſo
ſol er ane Gottesdienſte ſin, als er gelobt hat bi rechter gehorſami, ie-
mer untz an die ſtunde, das die melſe uffgerichtet werdent. Wir ha-
ben auch gelobte bi guten trüwen, und bi rechter gehorſami vür uns
MaART. GERBERTI NIG. SILVA. T. III. L. 1. und


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