Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4737,a-3
Gerbert, Martin
Historia Nigrae Silvae ordinis Sancti Benedicti coloniae (3)
Seite: 267
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/gerbert_hist_nigr_silv3/0273
HISTORIE SILVE NIGR. 267

ſer, des vorgenannten Grafens Hainrichens vatter Grafe Gottfrid ſeeli- Sæcurvx
gen von. Tiingen, Grafe Wilbelm ſeelig, Grafe Gottfrid ſeelig ſeine XIV.
ſöhn, und wir die vorgeſchribene Grafen Heinrich und Gottfried ge. = a-
geben haben; und' verſicheren auf unſere aide, die wir denen vorge-
nannten geiſtlichen herren von Bebenhauſen geſchworen haben, das wir
die vorgeſchriebene bürgen von der vorgenannten bürgſchaft ledig ſol-
lem machen am allen ihirem ſchaden. Das aber in dis ſtette von uns
und unferen erben belibe, darum ſo haben wir ihn beſiegelt diſen brief
mit unſeren eigenen inſigeln. Der ward gegeben zu Rottenburg da
von Gottes Geburt: waren MCCCXXIX., an dem achtenden tag des
heiligen zwölfbotten tag, fſanct. Mathias.

N. CCVIII.

Rudolphur de Hohenberg molendinum in feudum
concedit civi Horbenſt.

ir Franz Rudolsh von Hochenberg vergeben', und thuen kundt Anno 133½.
mit' dieſem briefe, allen denen die ihn ſehenr oder hören leſen, *⁶ Mart. Ex
das wir unſerem lieben burger Albrecbt denm müller von-Horwe, und "hartul. urb.
allen ſeinen erben recht und redlich leihen, und geliehen haben unſer
mühlen zu Althain mit allen rechten, und mit aller zugehörde zu einem
ſteten ewigen lehen; und ſoll er uns von derſelben mühle iärglich ge-
ben vierthalb pfundt haller, und dem herrn von Richenbach iärglich
ein pfundt haller geldts,“ das ſie auch in derſelben unſer mühlen ha-
ben, und hat er uns des vorgenannten zinſes drey iahr, die nägſten
die nun kommen, gar und' gänzlich' für gegeben, und gewähret an
paren pfenigen, damit uns unſer vogt ſchweim unch ſtein gekauffet hat
in unſer mühlen zu Horwe, und' wennm dieſelbem drey iahr izt werden,
ſo ſoll er uns den vorgenannten zins von der vorgenannten mühle iärg-
lich geben vor Weynachten nein tage, zu ſolcher zeit, als man ihn
von altersher gegeben hat, undh follem im fürbas weder wir, noch un-
ſer vögte noch ieman von unſer an wegen nütes mutan, und follen
wir ihn dazu ſchirmen mit guten truwen, und ſollen auch ſeine mah-
ler von Althain nirgens andeswo fahren ze mahlen, es wäre dann, das
er es verlühre mit redlichen ſachen, die man kundtlich und redlich

von ihm fürbringen möchte. Und ſollen ihm auch die gebure zu All-
LI2 bheim


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