http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/glareanus1547a/0064
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diesem einfachen Bilde gewahrt man genau die Lagen der Halbtöne in den einzelnen
Oktavengattungen. Die erste Oktavengattung, von -4 "bis a, d. i. die des Hypodorius, hat ihre
Halbtöne an zweiter und fünfter Stelle; die zweite, von B bis 6, d. i. die des• Hypophrygius,
an erster und vierter Stelle; die dritte, von C bis c, d. i. die des Hypolydius, an dritter und
siebenter Stelle; die vierte, von D bis d, d. i. die des Dorius, an zweiter und sechster Stelle; die
fünfte, von E bis e, d. i. die des Phrygius, an erster und fünfter Stelle; die sechste, von F\m f,
d. i. die des Lydius, an vierter und siebenter Stelle; die siebente, von G bis g, d. i. die des
Mixoiydius, an dritter und sechster Stelle. In dem diatonischen Geschlechte können innerhalb
vierzehn Saiten nicht mehr Aufstellungen gefunden werden."
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