http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/glareanus1547a/0066
54
Darstellung der XXIV durch die Verbindungen der Quinten und Quarten entstehenden Oktaven-Aufstellungen, von
denen 12 gebraucht und ebensoviel weggelassen werden.
4
VI
<0
r-t-
ff &
3 ^
Fr i-nffq
l—l* Cr —j
«3 -
P1
P
«IT
H ^
es
b <ß
Q g
<1
<
p'
0 re
er? s
01 o
a 3,
q ö
H *
8'S
3
c o
tn 3
re o
b ö,
£- &
s
CS
i.
O
P*
g
tfi SS
re
5. re
o ^
ff
. b
|p
S ^
5 2.
B s
ß
EL >
re
ETS re
a sä
£, ^
re 2,
h re
a' ^
« s
■<
re.
n
re
re
a
k—3 P *—
5 * ^ 5
"3 s ^
«LS»
ST ~1 * V/1
-»i re 2 c
r» 3S b* «'S
c *■* - 5tj -t
*; o. 5 2.
n —• t n
'"* CS 3.
"4 p«
6 5
S 2.
2 2 sa«
ungleiche
la
fa '
sol
la
/«
sol
la
N
sol
la
fa
Je drei Quarten-
/'
sei
mi
f«
so/
mi
fa
sol
mi
fa
Uli
gattungea
mi
fa
re
mi
f«
re
mi
f*
re
mi
fa
re
re
mi
tii
re
mi
ut
re
mi
ui
re
"mi
Harmonische
la
mi
f*
so/
Vier Quintensol
re
■ mi
t'a
gattungen
D
fa
mi.
re
E
sol
fa,
mi
F
re
sol
f<>.
G
mi
re
tit
svi
la
fa
sol
In
fa
sol
la
fa
sol
la
Arithmetische
Je drei Quartenf
«
sol
mi
fa
sol
mi
f«
sol
mi
f«
so/
mi
gattungen
mi
fa
re
mi
f«
re
mi
fa
re
mi
re
re
mi
ui
re
mi
ut
re
7)i i
ui
re
mi
ui
VI
ö
a
re
o S
n
i-t
ff
3
3 ^
er.
Uj ft>.
ü, ßj re
Ii
F ff- re
w 2. Ht
re
re
tn
s.
Cr-
§ E.
II
s a
» ff"
!«• re
WS
ct1 b
s s
Ü g.
p 5
* re
tn
p es-
re
Er o
re w
b ST1
gs
re 2.
D (3
* re
'S I
b to
2.
5 b
^ 3ä
i_j re
&S
er
S S
» 2.
3S
re
gl
2 o
s s
.« p
5?
C<* re
pu h,
ff
.re
re
2 o
a 3.
2 a
b^
p s
a
re
s4
5
a' ^»
& ct
2
54
JET
P*
M
ft
rf
re
Pi
ff"
re
P
B
TO
re
w
re
p*
TO «•
§o
Ht
Ca ST»
'tf 3
H 3»
p »
° s
re
re*
P*
S" in;
5"
gleiche
Zeit gehören. Drittens, wenn man der vierten Quintengattung ut so/ nach unten die erste
Quartengattung re sol anfügt, so entsteht der arithmethisch geteilte Dorius, d. i. jetzt unser
achter Modus, worin sich, die alten Kirchenmusiker so sehr gefielen. Dieser wird von demselben
Aristoxenus der Hyperjastius genannt, und wir nennen ihn ^Mcmiw/^diu^. In unserer
Zeit können die Komponisten durchgehends wenige Tenore nach diesem Modus bilden, sondern
sie entlehnen sie von den Alten, und indem sie die drei Stimmen hinzufügen, liefern sie
recht artige Kompositionen, wie man in vielen Gesängen sehen mag. Viertens, wenn man
wiederum der vierten Quintengattung ut so! nach oben die dritte Quartengattung ut fa hinzufügt
, entsteht das harmonisch geteilte System des Hypolydius, d. i. das des fünften Modus,
wie wir ihn jetzt gebrauchen, welcher fa hat in b-Schlüssel; dieser wird von Aristoxenus
Jastius und von Porphyrio zu Horaz Jonicus genannt. Fügt man derselben Quintengattung
ut sol unterhalb die dritte Quartengattung ut fa hinzu, so erhält man den sechsten Modus,
wie wir ihn jetzt haben, der/« hat in b-Schlüssel; aber es ist das System des Mixolydius,
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/glareanus1547a/0066