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„Volk,
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um ihn
Tauſend
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Kurfürſt
n ſtieg,
ſeinen
„Gott
brachte ihm
marſchall Ulrich von Pap⸗
penheim den Befehl, vor
ſcheinen. Um vier Uhr hol⸗
ten ihn der Marſchall und
der Herold ab und führten
—,, —
Ferdinand,
marſchälle, 24 Herzöge, der
Herzog von Alba und ſeine
berg gefallen ſein: „Mönch⸗
Wenn deine Sache gerecht
iſt und du ihrer ſicher biſt, ſo
ſchreite mutig weiter. Gott
wird mit dir ſein!“
grafen, 30 Erzbiſchöfe, Bi⸗
ſchöfe und Prälaten, 7 Bot⸗
33
wird mit mir ſein!“ Die Ritter von
Hirſchfeld und Hans Schott wurden zu
ſeinem Schutze beſtellt. Er empfing Be⸗
ſuche bis ſpät in die Nacht.
Des andern Tages über⸗
der Reichs⸗
Kaiſer und Reichstag im
Laufe des Tages zu er⸗
ihn auf Umwegen nach dem
biſchöflichen Palaſt, um die
Volksmenge zu meiden.
Dennoch waren die Häuſer
bis hinauf zu den Dächern
voller Zuſchauer. Bis ſechs
Uhr mußte er warten. Hier
ſoll das bekannte Wort des
Ritters Georg von Frunds⸗
lein, Mönchlein, du gehſt
einen Gang wie ich und
meine Hauptleute ihn nie
ſchwerer gegangen ſind auf
blutigen Schlachtfeldern.
Endlich wurde er einge⸗
laſſen. Der Reichstag war
vollzählig verſammelt: Kai⸗
ſer Karl V., ſein Bruder
ſechs Reichs⸗
beiden Söhne, 8 Mark⸗
ſchafter, unter ihnen die
der Könige von Frank⸗
reich und England, die
Deputierten von 10 Freiſtädten, der
päpſtliche Nuntius, viele Fürſten, Grafen
und Edelleute, im ganzen bildeten gegen
200 Perſonen die impoſante Verſammlung.
Luther ſollte kein Wort ſprechen, bevor
er befragt würde. Mehrere Juriſten
wurden ihm beigegeben, unter ihnen ſein
Freund Hieronimus Schurf. Die An⸗
klage vertrat, namens des Kaiſers, der
Luther vor dem Reichstag,
Biſchof von Trier, Johann von Eck, der
mit ſeinem Namensvetter dem Profeſſor
Dr Joh. Eck von Ingolſtadt nicht zu ver⸗
wechſeln iſt. Auf einen Wink des Kaiſers
erhob ſich der Offizial und ſprach, zuerſt
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