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Laſch die Güte hatten, dieſe Arbeit zu
übernehmen.
wird gegenwärtig von einem tüchtigen
Geſchäftsführer geleitet, und wenn Ihr
oder Eure Bekannten in der Stadt Ein⸗
Die Buchhandlung ſelbſt
käufe zu machen habt an Bibeln, Geſang⸗
büchern und andern ernſten Schriften,
verſäumt es nicht in die Münſtergaſſe zu
gehen.
H. Goehrs mit ſeinem Freunde H. J.
Grünewald ans Werk, um auch bei uns
ſolche Ferienkolonien zu gründen. Aber
wohin ſollte man dieſe ſchwächlichen Kinder
ſchicken? Sie bei Bauern im Gebirge
unterzubringen war kaum denkbar, wir
haben im Gebirge wenig Bauerndörfer,
die imſtande geweſen wären, die Kinder
aufzunehmen und für ſie zu ſorgen. Man
mußte irgend ein Haus finden, wo man
Nun müſſen wir vom Werk der Ferien⸗
tolonien reden. — Was iſt denn das, ſie alle zuſammen unterbringen konnte,
Herr Goehrs und die Ferienkinder,
Ferienkolonien? Ich habe ſchon in den
Zeitungen davon geleſen, aber es iſt mir
nicht recht klar. — Das will ich Euch er⸗
zählen. Vor vielen Jahren iſt ein ſchweizer
Pfarrer in Zürich auf den Gedanken
gekommen, ſchwächliche Kinder aus den
Städten während der Ferien aufs Land,
beſonders ins Gebirge zu ſchicken, wo ſie
bei geſunder Koſt und in guter Luft
Kräftigung ihrer Geſundheit finden ſollten.
Der Gedanke fand auch anderwärts leb⸗
haften Anklang, und im Jahre 1881 ging
und das Haus fand ſich. Vor jetzt etwa
43 Jahren war H. Goehrs mit H. Pfr.
Herrmann aus Ingweiler Mitbegründer der
Pflegeanſtalt auf dem Neuenberg geweſen.
Ich erinnere mich noch des Tages, wo
H. Goehrs mir ſagte: „Geſtern haben
Pfr. Herrmann und ich eine Zündhölzchen⸗
fabrik bei Ingweiler gekauft, um in deren
Räumen eine Kranken⸗ und Verſorgungs⸗
anſtalt unterzubringen“. Würde dieſelbe,
die ſich allerdings nicht im Gebirge, aber
in ſchöner Lage befindet, die nötigen
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