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. ρρνιu—t od Üορρον α, Und uͤberſetzte be⸗
ſtimmter auf die Verrichtung des Taͤufers und ſeinen
Beruf: τοοσεποοον α νο αα ο τοοιοτπρ
os naranzvas Ty oο οο.αι ο α. Markus
eitirte gerade auch ſo J. 2. und ſchrieb die Worte dem
Jeſaja zu, woraus wir ſehen, daß er ſie nicht aus
dem Propheten ſelbſt erhoben hat.
Die Worte Jeſaja XXIX. 13, wovon §. 9. eini⸗
ges geſagt wurde, ſind bey Matthaͤus XV. 8. 9. zwar
aus den LXX. genommen, aber aus dem Gedaͤchtniſſe
angefuͤhrt, woher ſie in Ruͤckſicht auf die Stellung und
und Flexion ein eigenes Ausſehen erhielten. Der Apoſtel
ſagt: Xαο &τσ rοα αν„ε α. 7 ι αοαυυ
æurœy oοοονι ôhdυ αονο E . oατ“ εHoτααι αα ⁰
da‿no*ν†α ροαααιαπααςν ι ιαο α ρατιοον; die LXX
ſetzen ſtatt α reν — riα⁰°σ ααε, Uund ſtellten die letz—
ten Worte ſo vor: τπν α° 6ναα α αοοαιοντα ey-
ααν αα +νοαοτοιο ας οoονο οι,. So wie nun
Matthaͤus die LXX aus dem Gedaͤchtniſſe frey anfuͤh⸗
ret, ſo hat ſie auch Markus VII. 6. 7. mit den naͤm⸗
lichen Abweichungen und ebenderſelben Freyheit eitirt.
Selbſt uͤberſetzt ſind die Worte Zach. XIII. 7. bey
Matth. XXVI. 31. oder das Gedaͤchtniß hat ſie aus
den LXX nicht getreu zuruͤckgegeben. Dennoch ſtimmt
Markus damit uͤberein, XIV. 27. Daß er da die LXX
verließ, wo ſie Matthaͤus verließ, ſo uͤberſetzte, wie er,
oder daß er die Stellen mit den naͤmlichen Abweichun⸗
gen genau, wie Matthaͤus, vorbringt, iſt nicht zufaͤllig;
aber der Grund davon iſt anderswo als in der hebhraͤr⸗
ſchen Bibel aufzuſuchen. .
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