Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., L 547
Hug, Johann L.
Einleitung in die Bücher des neuen Testaments: 1. Heft
Basel
Seite: 182
(PDF, 40 MB)
Bibliographische Information
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Freiburg und der Oberrhein

  (z. B.: IV, 145, xii)



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Allein, wird man entgegenſetzen, die Chronik I B.
III. 18. 19. zaͤhlt mehrere Soͤhne von ihm auf, was
die Pflichtehe unwahrſcheinlich macht; denn fuͤr einen
kinderlos Verſtorbenen wurde nur der erſte Sohn erzeu⸗
get, und nur dieſer von ihm benannt, die uͤbrigen ge⸗
hoͤrten dem natuͤrlichen Vater.
SGebhen wir alſo die Chronik an, ſie ſagt: Soͤhne
Jechonja ſind Aſir, Schealtiel ſein Sohn — und
Malchiram, Pedaja, Schenazar ꝛc. Allein Aſir iſt
hier kein eigener Name, R oder R bedeutet einen
Gebundenen/ einen im Kerker verwahrten. Dieſes iſt
naͤmlich das Auszeichnende im Geſchicke des ungluͤcklichen
Koͤniges, daß er den groͤſten Abſchnitt ſeines Lebens im
Gefaͤngniſſe zubrachte; z auch die Beziehung 3. zeigt,
daß nur von einem Sohne die Rede iſt, und der erſte
Satz der Stelle heißt: Soͤhne Jechonja des Eingeker⸗
kerten ſind Schealtiel ſein Sohn.
Der zweyte Satz der Stelle: und Malchiram und
Pedaja, Schenezar u. ſ. w. d—α en ee
heißt auch etwas anderes. Unter den Voreltern Scheal⸗
tiels ſtehen bey Lukas Melchi als Großvater und Neri
als Vater. Den erſten treffen wir hier, wenn wir die
Worte ſo theilen; 35⸗wH- „oy, und itzt lautet die
Stelle: und Melchi legte ihm bey e (, Sae, fuͤr
our sGeXε ,, oder eeοaνον ντ )den Pedaja, Sche⸗
nezar, u. ſ. w. So finden wir hier unſern Lukas
beſtaͤtigt / denn daß der Großvater ſtatt Neri des Va⸗
ters geſetzt wird, verſchlaͤgt nichts in juͤdiſchen Ge⸗
nealogien, in denen zuweilen ein Glied uͤbergangen wird,
wie Matthaͤus deren mehrere uͤbergangen hat. Es


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