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Füänkfter Absecehnit:.
Titanenkämpfe, Typhon, Pan, Asklepios.
Die Titanenkämpfe sind eine ägyptische Dichtung, welchè durch die Kadmeer
in Böotien bekannt, von Melampus aber, der ihre religidsen Vorstellungen
mit Lehhaſtigkeit ergrifk, den Hellenen vorgetragen wurden. ⁴) Diese Kämpfe
waren, was Onomakritos séhr gut gSesehen hat, uranfänglich gegen den Dio-
nysos gerichtet, welchen die Titanen haſsten. 2) Allein bey den Griechen „ wo
Jupiter statt seiner der Gott des Jahres geworden ist, wandten sie ihre Wafß-
fen gegen diesen, der sie mehr als einmal sieghaft zurückschlug und be
zähmte. *
Die Titanen, wer sie immer gewesen sind, kriegten in Aegypten gegen
Dionysos, und waren deſshalb im Einverständnisse mit Typhon, welcher den
Gott unversöhnlich anfeindete und ins Verderben stürzte. Es liegt im Ge-
müthe Typhons, wie er geschildert wird, Maſs und Ordnung zu hassen,
1) Mexatzεα, Gase“, s Asτον τ—ρο rας Aοσον οννααιοααναι ſTνια οα αρα 7οος Knανοα αςυμ ve Te
rou Kgovou uροννσονπνς, εοαο Tα τ Teravon, —αυ νονρον τrιε α gan See ereget. Diodor. L. I.
c. 97. p. 109. Vergl. Herodot. L. II. c. 49.
₰
2) Pausan. L. VIII. c. 37. n. 3. Oνα nς enns TeνTeræsae re erven Ten xæa æray exo⸗es
avrougyeus. Vergl. Orph. Fragment. edit. Gessner. p. 408 — 9. Olympiodor. Schol. in
Platon. Phaed. vor Fischers Ausgabe des Phädo p. XXXXVII. Lips. 1770. Euripid.
Cyclops. 5 — 10. Hygin. Fab. CLV. Procli hymn. in Pallad. 11 — 15. in der
Bibliothek der alten Litteratur und Kunst. I. st. Inedita n. 2. 1
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