Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., F 3612,a
Hug, Johann L.
Untersuchungen über den Mythos der berühmtern Völker der alten Welt vorzüglich der Griechen: dessen Entstehen, Veränderungen und Innhalt
Freiburg im Breisgau, 1812
Seite: 187
(PDF, 63 MB)
Bibliographische Information
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Freiburg und der Oberrhein

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Sonne und Mond, und der Schmuck des Himmels sind. 1) Wer mülßte sich
hier nicht des Phtha und seiner bildnerischen Weisheit erinnern? Hamon und
Phtha kommen Zug für Zug in diesem Mythos wieder zurück: der Welturhe-
ber, der verborgene, der lichterfüllte; dann der kunstreich ausarbeitende,
das bildnerische Licht, der höchste Gott, von Hamon nur der Idee nach
verschieden.
Vor der Höle der Nacht, am Eingange derselben, ist Adrastea, den Maſs-
stab in der Hand, und Gesetze der Götter aussprechend; Dike in gesetzgebender
Hinsicht. Auch diese sollten wir wieder erkennen, die Jungfrau, welche Dike
genannt in Aegypten den , den Maſsstab des Rechtes, trägt, und nachher
unter die Sterne gieng, wo ihr Bild noch fortwährend schimmert an der Grenze
der Nachtgleichung; oder, wie hier der Mythos sagt, am Eingange der Höle
der Nacht.
Sie selbst hat auch den Namen Athor, Nacht, derer Genius sie ist. Nur
ist hier das Phänomen der Nacht, wenn wir die Nacht anders eine Welter-
scheinung nennen können, abgesondert betrachtet von ihrer schützenden Gott-
heit. Die Nacht ist in der Mitte gelegen zwischen Adrastea und Phanes. Auf
der entgegengesetzten Seite nämlich, am andern Thore der Nacht „ wohnet
Phanes. 2²)

1) esv ꝓa Oαιει rà& T αττπτ — roο Saver e e An ⁊rτα ννο⁊bvC e/ Oucgt. exeid erhαο een eee -
svρ sν gutν, εντανς s αο d,αεν᷑οιιοιαα e ταα ει Taayrοννν an Tee GουhÜen tee, eers Yag

ο, α oενο, ου „ oρανο αντσσ J00. cit. p. 407.

2) Die orphische Vorstellung von Adrasteen haben wir aus den Commentaren des Her-
mias über den Phädros des Plato, und aus den Scholien über die Werke des Welt-
weisen, welche Siebenkees (Anecdota graeca. Norimb. 1798.) bekannt gemacht hat.
Aber diese Scholien bedürfen einer Berichtung an der Stelle, welche hieher Bezug
hat: 3i0 α T 7†ο aντο 7ας vTτ́–sς νννι νναναυ;
...xaaakꝑn& ös X&ααααhονα
Aev Aègοατ1–α. .
Ey 7070 x gNσ%α Fag voο aurgoν Ee er—. iere 1cver Toisꝶ αορεπαο ν rarα 7α g νταας Tα*ν youen vrh
xevurai· z αοιν vaα e 7 τιιι 7αα werag na dyr ανα. ν αααι we. P. 63. 64. Anders er-
klärt sich Hermias: ros ο+ροες αας rο aον 7νρ νατα ayr baανς s eνα e, wee. Wie
kann er denn nun 1τι ahor“ res vere seyn, wenn er a z£αοoαοο ist? Welohe Darstel-
lung ist nun die richtige? Ich glaube jene des Hermias: der Scholiast sagt es selbst,


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