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kommen: er befehle, und ſeine Krieger vollziehen die Befehle;
eben ſo werden Jeſu die dienenden Geiſter gehorchen; bei der
zweiten verweiſet der Herr den Bittenden: ihr wollet nur
Zeichen und Wunder ſehen. e. Die erſte ſchließt mit den Worten:
ſolchen Glauben habe ich in Iſrael nicht gefunden; die an⸗
dere endet alſo: dieß iſt das zweite Zeichen, welches Jeſu zu
Kana verrichtet hat. f. Bei der erſten kommen Jeſu Freunde
des Hauptmanns entgegen, den Beſuch abzulehnen; bei der
zweiten gehen Knechte ihrem Beſitzer entgegen, um ihm freu⸗
dige Botſchaft vom Sohne zu bringen. g. Was die Zeit
betrifft, ſo geſchieht die erſte, nachdem der Herr ſich ſchon
länger in Galiläa aufgehalten, Apoſtel gewählt, und die
Bergrede geſprochen hatte; Matth. IV. 18 — VIII. 5. Luk.
IV. 14—VII. 1. Die zweite als Jeſu ſo eben aus Judäa in
Kana Galiläens eingetroffen war. h. Die dialogiſirten Stellen,
welche einen weſentlichen Beſtandtheil der Erzählung von der
Heilung des Knechtes ausmachen, ſind dem Berichte des Jo⸗
hannes ganz fremde.
Welche Aehnlichkeiten der beiden Erzählungen bleiben nun⸗
mehr noch übrig? Es ſind folgende: Jeſu hat in Kapernaum
einen Knecht und ein anderes Mal den Sohn eines ange⸗
ſehenen Mannes geheilt, ohne die Wohnung des Kranken zu
betreten. Die Glieder der beiden Erzählungen und die Um⸗
ſtändlichkeit haben durchaus nichts Aehnliches. Möge nun
unſer Gelehrter die Schleußen der Vielredenheit öffnen, und eine
noch größere, eine deukalioniſche Wortfluth ergießen, ſo wird
er uns doch nicht bereden, aus dreien eines zu machen oder
aus zweien drei. Das übrige von Seite 125—129 iſt gegen
die rationaliſtiſchen Deutungen gerichtet.
§. 97.
Sabbathheilungen.
(S. 132—145.)
§. 64. Die erſte, die hier zur Sprache kommt, iſt Matth.
XII. 9. Mark. III. 1. Luk. VI. 6. Die Heilung der aus⸗
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