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gen, mirrov omeig), ιτ½ Je ronene ²) und eοσοα
omne noo noòo ro ταατιπος*), oder ſie enthalten ein⸗
gewickelt die Idee des Fallens. Uebrigens iſt ονπνα6 für
praeceps nicht ungewöhnlich: ein römiſcher Krieger ſtürzte
von der Mauer herab, νννςh xcteενο“). Ich
füge ein anderes Beiſpiel hinzu: eine feindliche Heerabtheilung
floh ſo haſtig vor den Römern, daß ſie von einer ſteilen
Höhe herabſtürzte, ρανοιαι εροονρο z†νρ+ͤα ον
oaνιτα aNοινο *). Welche Bedentung wir votziehen
oder verwerfen, bleibt es daſſelbe; immerhin Judas fällt
herab, ſei es pronus aufs Angeſicht, oder praeceps von
der Höhe. Wer aber vorher nicht oben war, kann nicht
herab fallen.
Die Stelle der Apoſtelgeſchichte bot Gelegenheit zu einem
weitern Streite. Wie Matthäus erzählt, warf Indas das Geld
im Tempel den Prieſtern zurück. Sie berathſchlagten ſich und
kauften daraus den Acker des Töpfers zum Begräbnißplatze
fur Fremde. XXVII. 3— 9. Die Apoſtelgeſchichte hingegen
ſagt: er beſaß ein Feld aus dem Lohne des Verbrechens,
exvnoœto xοοσιον. TI. 18. Er, der ſich ſogleich erhängt hat,
konnte das Feld nicht mehr beſitzen; es muß alſo ein anderes
Bewandtniß mit der Geſchichte dieſes Feldes haben, als Mat⸗
thäus berichtet. Man könnte erwiedern: nachdem das Geld
nicht in den Tempelſchatz aufgenommen werden durfte, und
die Prieſter ſich daffelbe nicht r zueignen wollten, ☚ es ei⸗
.
den. Aber angenommen, was im weiteſten Sinne e wohl an⸗
1) Apollon. Rhod. argonaut. L. III. 13923.
2) Euripid. Rhes. 795.
3) Joseph. Bell. J. L. I. c. 32.
4) Krebs observat. in N. T. Joseph. Bell. I. L. VI. c. 1.
5) Plutarch. in Sulla. c. 18.
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